Yeni-Şafak-Kolumnist Yusuf Kaplan fordert Verkürzung der Schulpflicht auf 8 Jahre
Der Yeni-Şafak-Kolumnist Yusuf Kaplan plädiert dafür, die letzten vier Jahre der Schulpflicht abzuschaffen, und führt dabei Argumente aus der Industrie und Demografie an.
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Der Yeni-Şafak-Kolumnist Yusuf Kaplan hat einen Artikel veröffentlicht, der die Debatte über die Dauer der Schulpflicht neu entfacht. Kaplan argumentiert, dass nicht nur die letzten zwei, sondern die letzten vier Jahre der 12-jährigen Schulpflicht abgeschafft werden sollten.
Kaplans Artikel folgt auf die Diskussionen über eine „Verkürzung der Schulpflicht“, die zuvor bereits von Bildungsminister Yusuf Tekin angestoßen worden waren. Zuvor waren Berichte in der Öffentlichkeit kursiert, wonach an einem „2+2“-Modell gearbeitet werde, das vorsieht, die letzten zwei Jahre der Oberstufe von der Schulpflicht auszunehmen.
In seinem Beitrag behauptet Kaplan, dass das derzeitige System der Schulpflicht negative Auswirkungen auf Familien, die Industrie und die junge Bevölkerung habe.
Die 12-jährige ununterbrochene Schulpflicht hat das Bildungswesen gelähmt, die Industrie getötet, die Familie zerrüttet, das Heiratsalter in die Höhe getrieben und Ehen beendet; junge Generationen, die arbeitslos sind, schnell heiraten und sich wieder scheiden lassen, unverträglich, sorgenfrei und ideallos sind, winden sich zudem in den Fängen von Drogen und virtuellem Glücksspiel...
Kaplan, der eine Reduzierung der Schulpflicht auf 8 Jahre fordert, argumentiert, dass das Land, die Industrie und die Gesellschaft durch diese Änderung „aufatmen“ würden. In seinem Artikel hebt er zudem das Argument des Bevölkerungswachstums hervor.
Nicht die letzten 2 Jahre, sondern die letzten 4 Jahre der 12-jährigen ununterbrochenen Schulpflicht sollten von der Schulpflicht befreit werden, damit das Land, die Industrie und die Gesellschaft aufatmen können, die Bevölkerung wächst und die Gesellschaft wieder eine Perspektive bekommt.
Die Vorschläge zur Verkürzung der Schulpflicht lösen Debatten über das Recht der Kinder auf Bildung, die Teilnahme am Arbeitsmarkt in jungen Jahren und die Zukunft der gymnasialen Bildung aus. Während darauf hingewiesen wird, dass die Regierung bisher keine konkreten Schritte in dieser Angelegenheit unternommen hat, bleibt das Thema weiterhin ein fester Bestandteil der bildungspolitischen Agenda.