YKS-Frage, deren Antwort vom ÖSYM geändert wurde, landet vor Gericht
Nachdem das ÖSYM die Antwort auf die 23. Ableitungsaufgabe im AYT-Mathematik-Test der YKS 2026 geändert hatte, wurde Klage eingereicht, um die Frage vollständig zu annullieren; der Prozess wird von Tausenden Schülern aufmerksam verfolgt.
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Nach der Hochschulprüfung (YKS) 2026 haben Entwicklungen, insbesondere bezüglich der 23. Ableitungsaufgabe im Mathematik-Heft des Bereichseignungstests (AYT), zu Diskussionen geführt. Das Zentrum für Messung, Auswahl und Platzierung (ÖSYM) hatte zunächst die richtige Antwort auf diese Frage von Option "C" auf "A" geändert. Diese Änderung hat jedoch bei den Studienbewerbern Fragen zur Fairness des Verfahrens aufgeworfen.
Wie die Zeitung Türkiye Gazetesi berichtet, hat ein in Sakarya lebender Schüler namens D.K.A., der sich auf die Universität vorbereitet, Klage gegen das ÖSYM eingereicht. Er fordert die Aussetzung der Vollziehung und die vollständige Annullierung der 23. Frage mit der Begründung, dass eine bloße Änderung der Antwortmöglichkeiten nicht fair sei. Angesichts dieser Entwicklungen warten zehntausende Prüfungsteilnehmer und ihre Familien nun auf den Ausgang des Gerichtsverfahrens.
Experten weisen darauf hin, dass Verwaltungsgerichte in solchen Fällen einer "Annullierung" meist offen gegenüberstehen, um zu verhindern, dass eine große Anzahl von Menschen benachteiligt wird. Es wird erwartet, dass das Gerichtsverfahren zügig voranschreitet; gemäß der einschlägigen Gesetzgebung können Anträge auf Annullierung innerhalb von 10 Tagen gestellt werden. In der Gerichtsphase werden zunächst die Vorwürfe des klagenden Schülers sowie die offizielle Verteidigung des ÖSYM entgegengenommen, anschließend wird ein aus Akademikern bestehendes Sachverständigengremium bestellt. Der technische Bericht, den dieses Gremium erstellen wird, dürfte für den Entscheidungsprozess maßgeblich sein. Nach Abschluss der Aktenführung wird erwartet, dass das Gericht spätestens innerhalb von 15 Tagen sein endgültiges Urteil verkündet.
Nach Informationen, die von ÖSYM-Beamten eingeholt wurden, gibt die Institution an, für den Fall einer möglichen gerichtlichen Annullierung "Plan B"-Szenarien vorbereitet zu haben. Schritte, die schnell umgesetzt werden können, um die Prüfungsergebnisse neu zu berechnen und die Rangfolge der Kandidaten zu wahren, wurden bereits festgelegt.