YÖK ruft Universitäten zur 'Mitwirkung' am Öffnungsprozess auf
In einem mit der Unterschrift des YÖK-Vorsitzenden Erol Özvar an die Universitäten versandten Schreiben wurde dazu aufgerufen, den als „Terrorfreies Türkiye“ bezeichneten zweiten Öffnungsprozess durch wissenschaftliche Forschung, Podiumsdiskussionen und Workshops zu unterstützen.
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Der Hochschulrat (YÖK) hat einen Aufruf an die Universitäten bezüglich des zweiten Öffnungsprozesses, der als „Terrorfreies Türkiye“ bezeichnet wird, gerichtet. Nach der Erörterung des Prozesses in der Sitzung des Hochschulrates vom 27. August 2026 wurde ein Schreiben mit der Unterschrift des YÖK-Vorsitzenden Erol Özvar an alle Universitäten versandt.
In dem Schreiben wurde betont, dass Universitäten nicht nur durch ihre Bildungs- und Forschungsaktivitäten, sondern auch durch ihre Mission, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, eine wichtige Rolle bei der Stärkung gemeinsamer Werte und der Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts spielen.
AUFRUF AN DIE UNIVERSITÄTEN ZU AKADEMISCHER MITWIRKUNG
Im Schreiben des YÖK wurde darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, das Ziel eines „Terrorfreien Türkiye“ unter Berücksichtigung seiner sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen, politischen, kulturellen und sicherheitsrelevanten Dimensionen durch Beiträge verschiedener Disziplinen zu behandeln. Die Universitäten wurden dazu aufgefordert, akademische Forschungen durchzuführen, Podiumsdiskussionen, Konferenzen und Workshops zu organisieren sowie die daraus resultierenden wissenschaftlichen Bewertungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
„Wie bekannt ist, sind Bildung und Ausbildung, Geschichte, Kultur und unsere Werte, die unsere Geografie in die Zukunft tragen werden, unser gemeinsamer Nenner, auf den wir uns alle einigen können. In diesem Rahmen wird es einen wichtigen Beitrag zum Prozess leisten, das Ziel eines ‚Terrorfreien Türkiye‘ unter Berücksichtigung seiner sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen, politischen, kulturellen und sicherheitsrelevanten Dimensionen durch Beiträge verschiedener Disziplinen zu behandeln, akademische Forschung und Arbeiten durchzuführen, Podiumsdiskussionen, Konferenzen und Workshops zu organisieren und die daraus resultierenden wissenschaftlichen Bewertungen mit der Öffentlichkeit zu teilen.“
Im weiteren Verlauf des Schreibens wurde auf die Bedeutung dieses Ziels für die Zukunft des Landes, die Stärkung des gesellschaftlichen Friedens und des Sicherheitsumfelds sowie die Festigung der nationalen Einheit und Solidarität hingewiesen.
Erol Özvar betonte, dass Universitäten Institutionen seien, die junge Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten zusammenbringen, und erklärte, dass die Hochschuleinrichtungen im Rahmen ihrer eigenen akademischen Möglichkeiten, Erfahrungen und Prioritäten einen Beitrag durch wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Prozess leisten könnten.
„Millionen unserer jungen Menschen aus allen Teilen unseres Landes treffen sich an unseren Universitäten, lernen gemeinsam, forschen, produzieren und bereiten sich auf das Leben vor. Unsere Universitäten sind Orte der Brüderlichkeit, an denen Vielfalt als Reichtum betrachtet wird, unsere jungen Menschen in denselben Reihen zusammenkommen, für die Zukunft desselben Landes produzieren und gemeinsam in die Zukunft gehen.“