YÖK senkt die Zulassungszahlen für diese Studiengänge

Der Hochschulrat (YÖK) wird die Zulassungszahlen für Programme reduzieren, die an Aktualität verloren haben oder deren Verbindung zum Arbeitsmarkt schwach ist. Zudem wird an einem neuen Modell gearbeitet, das den Abschluss eines Bachelorstudiums in drei Jahren ermöglichen soll.

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Der Vorsitzende des Hochschulrats (YÖK), Prof. Dr. Erol Özvar, gab bekannt, dass die Arbeiten an Studiengängen, die an den Universitäten ihre Aktualität verloren haben oder deren Verbindung zum Arbeitsmarkt schwach ist, fortgesetzt werden.

Özvar erklärte, dass in den letzten drei Jahren 175 Programme aus dem System genommen und die Zulassungszahlen für 443 Programme gesenkt wurden. Dieser Prozess wird durchgeführt, um die Hochschulprogramme an den Universitäten besser mit den aktuellen Bedürfnissen in Einklang zu bringen.

YÖK-Vorsitzender Özvar kündigte an, dass bei Programmen, für die die Nachfrage der Studierenden gesunken ist oder bei denen laut Branchendaten eine ausreichende Anzahl an Absolventen erreicht wurde, eine Reduzierung der Zulassungszahlen vorgenommen wird.

In diesem Jahr werden auch die Stiftungsuniversitäten in diese Regelung einbezogen. Özvar betonte, dass insbesondere bei Programmen wie Zahnmedizin, Pharmazie, Erziehungswissenschaften, Rechtswissenschaften, Psychologie und Architektur Änderungen an den Zulassungszahlen vorgenommen werden. „Wir werden den Weg der Reduzierung der Zulassungszahlen, den wir an staatlichen Universitäten praktizieren, in diesem Jahr auch an den Stiftungsuniversitäten einschlagen“, sagte Özvar und bezeichnete diese Regelung als einen wichtigen Schritt für die Hochschulbildung.

NEUES MODELL FÜR DAS BACHELORSTUDIUM: ABSCHLUSS IN 3 JAHREN

Eine weitere bedeutende Änderung im Hochschulbereich steht auf der Agenda. Özvar kündigte an, dass an einem neuen Modell gearbeitet wird, das den Abschluss eines vierjährigen Bachelorstudiums in drei Jahren ermöglichen soll. Er betonte, dass dieses Modell nicht zu einer Verringerung der gesamten Studienbelastung führen werde, den Studierenden jedoch einen schnelleren Bildungsprozess biete. „Wir ordnen die Programme nach dem Prinzip von drei Semestern pro Jahr neu, sodass sie im September beginnen und im Juli enden. Unsere Studierenden werden weiterhin die Studienleistung von acht Semestern erbringen, können diesen Prozess jedoch in drei Jahren abschließen“, erklärte Özvar und fügte hinzu, dass dieses Modell ein System sei, das in der Türkei zum ersten Mal angewendet werde.