Menschen aus Westschwarzmeerregion trafen sich in Istanbul! Haydar Çolakoğlu: „Das Westschwarzmeer-Sein ist ein Bündel von Werten“

Das am 12. März 2026 im Istanbul Meridien Hotel gemeinsam von der Kastamonu-Plattform und dem Westschwarzmeer-Rat organisierte Iftar-Programm wurde zu einem Treffen, das die Verbundenheit der Menschen aus der Westschwarzmeerregion unterstrich. Mit der Unterstützung von elf (11) führenden Nichtregierungsorganisationen der Region wurde eine breite Basis und eine hohe Teilnehmerzahl erreicht.

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Das im Ramadan durchgeführte Programm brachte Vertreter aus Politik, Bürokratie, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an einem Tisch zusammen. An der Veranstaltung nahmen der Minister für Land- und Forstwirtschaft İbrahim Yumaklı, der ehemalige Innenminister Murat Başesgioğlu, der ehemalige Präsident für religiöse Angelegenheiten Ali Erbaş, der AK-Partei-Provinzvorsitzende von Istanbul Abdullah Özdemir, der ehemalige Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie Dr. Faruk Özlü, die Bürgermeister von Kastamonu, Karabük und Düzce sowie zahlreiche Abgeordnete, Bürokraten, Geschäftsleute und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen teil.

Das Programm, das mit einem Telegramm von Präsident Recep Tayyip Erdoğan begann, in dem er die Einheit und Solidarität der Westschwarzmeerregion würdigte, setzte sich mit einem Geist der begeisterten Verbundenheit fort. Die Protokollreden befassten sich insbesondere mit der Einheit und dem Zusammenhalt der Nation.

Der Gastgeber des Programms, der Istanbuler Vorsitzende des Westschwarzmeer-Rates und Vorsitzende der Kastamonu-Plattform, Haydar Çolakoğlu, betonte in seiner Rede, dass der Ramadan eine besondere Zeit sei, die den Geist des Teilens, der Solidarität und der Brüderlichkeit stärke.

Çolakoğlu erklärte, dass die Menschen aus der Westschwarzmeerregion in Istanbul eine starke Kultur der Solidarität aufgebaut hätten und dass diese Verbundenheit nicht nur für heute, sondern auch für die Zukunft eine der wichtigsten Garantien darstelle. Er wies darauf hin, dass 42 Prozent der Wählerschaft in Istanbul aus der Westschwarzmeerregion stammten und die Menschen aus Kastamonu 12 Prozent dieser großen Gruppe ausmachten. Diese in der Metropole gezeigte Geschlossenheit sei zugleich die größte Garantie für Istanbul selbst.

Çolakoğlu stellte fest, dass die Vision „Zwei Städte, ein Herz“ mittlerweile noch weiter gewachsen sei und den Punkt „Istanbul und die Westschwarzmeerregion sind ein Herz“ erreicht habe, und betonte die Existenz einer tief verwurzelten Verbindung zur Westschwarzmeerregion bis hin nach Üsküdar.

In seiner Rede wies Çolakoğlu darauf hin, dass die Westschwarzmeerregion nicht nur eine geografische Region sei, sondern ein starkes Bündel von Werten, das von Vaterlandsliebe, Fleiß und einer Kultur der Solidarität geprägt sei. Er betonte, dass Kastamonu eine Stadt sei, die sich im Laufe der Geschichte durch ihre Treue zum Staat und zur Nation hervorgetan habe.

Kastamonu, das im Unabhängigkeitskrieg im Verhältnis zu seiner Bevölkerung eine der höchsten Zahlen an Märtyrern zu beklagen hatte, sei in dieser Hinsicht der „Zement“ der Türkei, so Çolakoğlu, der betonte, dass das historische Erbe der Region heute mit demselben Bewusstsein bewahrt werde. Er vertiefte dieses Erbe, indem er auf die Heldentaten von İnebolu einging, dem einzigen Bezirk mit einer Unabhängigkeitsmedaille, und daran erinnerte, dass die Bewohner dieser Erde ohne Zögern zur Verteidigung des Vaterlandes an die Front geeilt seien. Zudem fügte er hinzu, dass die Westschwarzmeerregion viele bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht habe, von Fatih Sultan Mehmet Han bis Enver Pascha, von der Märtyrerin Şerife Bacı bis Halime Çavuş, die stets an der Seite von Staat und Nation standen, wenn diese in Not gerieten.

Bezüglich des Jahrestages der Annahme der Nationalhymne erklärte Çolakoğlu, dass die Zeilen von Mehmet Akif Ersoy, die mit dem Ruf „Fürchte dich nicht“ (Korkma) beginnen, den Unabhängigkeitswillen und die gemeinsamen Werte der Nation repräsentieren.

Çolakoğlu ging auch auf die Ziele der Kastamonu-Plattform und des Westschwarzmeer-Rates ein und sagte, man wolle die Solidarität unter den Landsleuten stärken, zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitragen und den kommenden Generationen eine stärkere Westschwarzmeerregion hinterlassen. Er betonte, dass die Dynamik der Jugend und die Vision der Frauen dabei eine wichtige Kraftquelle seien.

Das Iftar-Programm, das mit über tausend Teilnehmern sehr gut besucht war, endete mit starken Botschaften, die den Geist der Einheit und Brüderlichkeit des Ramadan widerspiegelten. Die gemeinsame Botschaft der Veranstaltung lautete, dass die Westschwarzmeerregion auch weiterhin mit der Kraft aus ihren tief verwurzelten Werten einen Beitrag zur Zukunft der Türkei leisten werde.