Visa entlässt im Rahmen einer Umstrukturierung 2.600 Mitarbeiter

Das in den USA ansässige Zahlungstechnologieunternehmen Visa wird im Zuge seiner Ziele für Effizienz und Reinvestitionen etwa 7 Prozent seiner Belegschaft abbauen.

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Das in den USA ansässige Zahlungstechnologieunternehmen Visa bereitet sich darauf vor, im Rahmen eines Umstrukturierungsprogramms etwa 2.600 Mitarbeitern zu kündigen. Es wurde mitgeteilt, dass dieser Stellenabbau etwa 7 Prozent der gesamten Belegschaft des Unternehmens entspricht.

Laut einer Notiz, die Visa-CEO Ryan McInerney an die Mitarbeiter sandte, werden die Entlassungen in erster Linie die Technologie- und Produktteams betreffen. McInerney erklärte, dass sich das Unternehmen darauf konzentriere, die Effizienz zu steigern und seine Ressourcen auf Bereiche mit dem höchsten Potenzial zu lenken.

Zum Ende des letzten Geschäftsjahres beschäftigte das Unternehmen rund 34.100 Mitarbeiter. Während die Zahl der Beschäftigten bei Visa in den letzten 10 Jahren um mehr als das Dreifache gestiegen ist, gehören auch PayPal Holdings und Block zu den Unternehmen im Finanztechnologiesektor, die in jüngster Zeit ähnliche Schritte unternommen haben.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ UND NEUE INVESTITIONSBEREICHE

McInerney betonte, dass Visa seine Arbeitsweise weiterentwickeln müsse, um den Wandel im Handelssektor anzuführen. Er merkte an, dass künstliche Intelligenz diesen Prozess beschleunige und die Technologie genutzt werde, um sich wiederholende Aufgaben zu reduzieren und Produktentwicklungsprozesse zu beschleunigen.

Einer mit dem Entscheidungsprozess vertrauten Person zufolge war künstliche Intelligenz nicht der alleinige Grund für die Entlassungsentscheidung. Es heißt, dass das Unternehmen mit der Umstrukturierung in einigen Bereichen Kapazitäten abbauen, aber gleichzeitig mehr Ressourcen für Geschäftsbereiche bereitstellen wolle, in denen es Wachstumspotenzial sieht.

Zu den Bereichen, in die Visa reinvestieren will, gehören Verbraucherzahlungen, kommerzielle Zahlungs- und Geldtransferlösungen sowie Mehrwertdienste. Auch Stablecoins, grenzüberschreitende Zahlungen und B2B-Zahlungsdienste werden als Schwerpunkte des Unternehmens genannt.

Auf der Marktseite stiegen die Visa-Aktien am Tag, an dem die Entscheidung bekannt wurde, im vorbörslichen Handel um 2,1 Prozent auf 370 Dollar. Während die Aktien des Unternehmens seit Jahresbeginn bis gestern um 3,4 Prozent an Wert gewonnen haben, stieg der S&P 500 Financials Index im gleichen Zeitraum um 3,8 Prozent.