Die psychische Gesundheit in der Türkei verschlechtert sich: Psychologie war das meistgebuchte Fachgebiet des Jahres
Politische Krisen, Stress, Chaos, wirtschaftliche Depression, Arbeitslosigkeit und viele weitere Faktoren haben die Türkei krank gemacht. Die Bürger buchten am häufigsten Termine im Fachbereich Psychologie.
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Der digitale Gesundheitsdienstleister DoktorTakvimi hat seine Daten für den Gesundheitssektor im Jahr 2024 veröffentlicht.
Über DoktorTakvimi, das Profile von mehr als 200.000 Ärzten und Experten in seinem System führt, waren Eskişehir, Kocaeli und Denizli im Jahr 2024 die drei Städte mit den meisten Arztterminen.
Die drei Fachgebiete, für die über die Plattform am häufigsten Termine vereinbart wurden, waren Psychologie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Kinderheilkunde.
Den Daten zufolge wurden im Jahr 2024 über das System 408.000 Termine vereinbart; die durchschnittliche tägliche Anzahl an Terminen lag bei 1.200. Die Besucherzahl stieg von 73 Millionen im Jahr 2023 auf 80 Millionen an.
Die Regionen mit den meisten Terminbuchungen waren Marmara mit 40 Prozent, Zentralanatolien mit 21 Prozent, die Ägäis mit 15 Prozent und das Mittelmeergebiet mit 10 Prozent; die Städte mit den meisten Terminen im Verhältnis zur Bevölkerung waren Eskişehir, Kocaeli, Denizli, Konya und Bursa.
Die Fachgebiete mit den meisten Terminen waren Psychologie (20 %), Gynäkologie und Geburtshilfe (12 %), Kinderheilkunde (8 %), Psychiatrie (7 %) und Zahnmedizin (5 %).
Im Jahr 2023 lautete die Reihenfolge noch Psychologie (24 %), Psychiatrie (12 %), Gynäkologie (12 %), Pädiatrie (8 %) und Zahnmedizin (6 %).
Hakan Türkoğlu, Country Manager von DoktorTakvimi Türkei, erklärte dazu: „Wenn wir uns die Daten ansehen, stellen wir fest, dass Psychologie auch im Jahr 2024 das meistgebuchte Fachgebiet ist, genau wie im Jahr 2023. Dies zeigt einmal mehr, dass die stressige und schwierige Phase unseres Landes anhält und die Gesellschaft ein Bedürfnis hat, mit diesem Prozess fertig zu werden. Andererseits ist die Kinderheilkunde, die im vergangenen Jahr nicht unter den ersten fünf war, nun auf dem dritten Platz gelandet. Dies steht im Zusammenhang mit dem Anstieg von Kinderkrankheiten im Jahr 2024.“