Es kann riskant sein, Ihr Gold einem Juwelier anzuvertrauen

Der Vorsitzende der Juwelierkammer Istanbul, Mustafa Atayık, warnt Bürger vor der Verwahrung von Gold bei Juwelieren. Er wies darauf hin, dass diese Praxis nicht legal sei, und empfahl, Gold stattdessen bei Banken oder in persönlichen Tresoren aufzubewahren.

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Die in letzter Zeit zunehmenden Fälle von Betrug im Zusammenhang mit anvertrautem Gold haben den Vorsitzenden der Juwelierkammer Istanbul, Mustafa Atayık, zum Handeln bewegt. Atayık betonte, dass es für Juweliere nicht zulässig sei, Gold zur Verwahrung anzunehmen oder aufzubewahren, und wies darauf hin, dass Bürger ihr Gold an sicheren Orten aufbewahren sollten.

Atayık erinnerte daran, dass die Verwahrung von Gold in der Juwelierbranche durch gesetzliche Regelungen untersagt wurde. Er erklärte, dass dieses Verbot dazu diene, die Schattenwirtschaft zu verhindern und Geldwäsche zu unterbinden. Er fügte hinzu, dass das Handelsministerium bei der Feststellung solcher Verstöße hohe Geldstrafen verhängen könne.

Atayık erklärte, dass das Juwelierhandwerk auf Vertrauen basiere, dieses Vertrauen jedoch in letzter Zeit von branchenfremden Personen missbraucht worden sei. Er wies darauf hin, dass Bürger ihr Gold oft im Vertrauen auf das Versprechen „hoher Renditen“ zur Verwahrung überließen und anschließend zu Opfern von Betrug würden.

WORAUF BEIM GOLDKAUF ZU ACHTEN IST

Atayık wies darauf hin, wie wichtig es sei, Gold bei Juwelieren zu kaufen, die Mitglied in Kammern oder Verbänden sind. Er erklärte, dass es in der gesamten Türkei etwa 40.000 Juweliere gebe und es für die Bürger sicherer sei, bei Juwelieren ihres Vertrauens einzukaufen.

Beim Goldkauf über das Internet mahnte Atayık zur Vorsicht und betonte, dass einige Produkte möglicherweise nicht zertifiziert seien, was Verbraucher in eine schwierige Lage bringen könne. Er erklärte, dass die IKO das „İKO-güvenCE“-Siegel entwickelt habe, um den Verkauf nicht zertifizierter Produkte zu verhindern, und dass Unternehmen, die dieses Siegel tragen, als vertrauenswürdig gelten.

Atayık wies darauf hin, dass Produkte bei Online-Käufen anders dargestellt werden könnten, weshalb Verbraucher vorsichtig sein sollten. Zudem merkte er an, dass einige große Portale den Verkauf von Unternehmen ohne das „İKO-güvenCE“-Siegel gestoppt hätten, was eine positive Entwicklung für die Verbraucher darstelle.