Meriç Köyatası: 'Bergbau hat keinen Nutzen für die Wirtschaft'
Meriç Köyatası erklärte, dass der Beitrag des Bergbaus zur türkischen Wirtschaft minimal sei, der Staat und die Bevölkerung kaum davon profitierten, während die Zerstörung der Natur zu großen Verlusten führe.
12punto
Der 12punto-Autor Meriç Köyatası äußerte sich kritisch zu den wirtschaftlichen Ausmaßen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Bergbauaktivitäten in der Türkei. Köyatası erinnerte daran, dass der Anteil aller Bergbauaktivitäten am Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Türkei lediglich ein Prozent betrage, und betonte, dass dieser Wert für den Wohlstand der Bevölkerung keine Bedeutung habe.
In seinem auf egesaati.com.tr veröffentlichten Artikel mit dem Titel „Bergbau hat keinen Nutzen für die Wirtschaft“ äußerte sich Meriç Köyatası wie folgt:
„Der Bergbau leistet nicht den geringsten Beitrag zur türkischen Wirtschaft. Der Anteil aller Bergbauaktivitäten in der Türkei am Volkseinkommen (BIP) liegt bei nur 1 Prozent… Diese wirtschaftliche Größe von 1 Prozent trägt weder zum Wohlstand des türkischen Volkes noch zum Staat bei. Die Bergbauunternehmen zahlen als staatliche Abgabe höchstens 5 Promille der geförderten Erze. Für ein Kilo Gold, das sie fördern, geben sie dem Staat nur 2 Gramm. Bei anderen Erzen sieht es nicht viel anders aus. Sie beuten unsere Vermögenswerte aus, die der gesamten Gesellschaft gehören, und leisten keinen Beitrag zum Staat. Indem sie die Natur zerstören, die das wichtigste Kapital für Tourismus und Landwirtschaft darstellt, führen sie zu einem Rückgang der Einnahmen aus diesen Sektoren. Sie gefährden die Existenzgrundlage einer breiten Bevölkerungsschicht.“