Wem gehört die Antarktis? Die Debatte um das in der Eiswüste verborgene Öl
Obwohl die Antarktis offiziell niemandem gehört, erheben sieben Länder Anspruch auf bestimmte Gebiete des Kontinents. Der Grund für diese Ansprüche ist Erdöl.
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Antarktika ist ein Kontinent, der die Aufmerksamkeit vieler Länder auf sich zieht und Gegenstand verschiedener Debatten ist.
Doch das Interesse der Menschheit an der Antarktis trotz der schwierigen Bedingungen ist geprägt von internationalem Recht und territorialen Streitigkeiten.
Wie aus einem Bericht von Chip hervorgeht, erhält man auf die Frage nach dem Eigentum an der Antarktis je nach Zeit und Ort unterschiedliche Antworten.
Der Antarktis-Vertrag aus dem Jahr 1959 regelt jedoch alle Aktivitäten auf dem Kontinent und definiert das Gebiet als einen Raum, der ausschließlich friedlichen und wissenschaftlichen Zwecken gewidmet ist.
Diesem Vertrag zufolge darf kein Land Gebietsansprüche in der Region geltend machen; militärische Aktivitäten, Waffentests und der Abbau von Bodenschätzen sind untersagt.
Dennoch behaupten einige Länder, Eigentümer der Antarktis zu sein.
Diese Länder sind:
Das Vereinigte Königreich, Argentinien, Australien, Chile, Frankreich, Neuseeland und Norwegen.
Die strategische Bedeutung der Antarktis und die daraus resultierenden Streitigkeiten beruhen auf dem Potenzial für reiche Erdölvorkommen.
Obwohl die geltenden Verträge Bergbauaktivitäten verbieten, wird berichtet, dass eine Neuverhandlung dieses Themas in der Zukunft als wahrscheinlich gilt.