Aktivisten besetzen Trump-Wolkenkratzer: 98 Festnahmen
In New York hielt eine Gruppe, die die Freilassung des palästinensischen Aktivisten Mahmoud Khalil forderte, ein Sitzstreik vor dem Trump Tower ab. Bei der von der jüdischen Nichtregierungsorganisation Jewish Voice for Peace (JVP) organisierten Aktion wurden 98 Personen festgenommen.
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Das New York Police Department (NYPD) teilte in einer Erklärung zu dem Vorfall mit, dass die Teilnehmer festgenommen wurden, die gegen die Verhaftung von Khalil protestierten, der eine führende Rolle bei den Protesten an der Columbia University spielte.
In der Erklärung hieß es, dass sich die Aktivisten wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten müssen. Die Polizei gab an, dass alle Aktivisten aus dem Gebäude entfernt wurden.
Während der Aktion trug die Gruppe rote T-Shirts mit der Aufschrift „Stoppt die Bewaffnung Israels“, hielt Transparente mit der Aufschrift „Bringt Mahmoud sofort nach Hause“ und skandierte Parolen wie „Kämpft gegen Nazis, nicht gegen Studenten“.
Die Demonstranten forderten die sofortige Freilassung von Khalil.
Der palästinensische Aktivist Mahmoud Khalil, ein Masterstudent an der Columbia University, wurde am 3. März festgenommen, als er mit seiner Frau auf dem Heimweg war.
Khalils Anwältin Amy Greer erklärte, dass ihr Mandant trotz seines Status als „ständiger Einwohner mit Green Card“ und der Tatsache, dass seine Frau US-Staatsbürgerin ist, von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) inhaftiert und seine Green Card annulliert wurde.
US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich auf der Social-Media-Plattform X wie folgt:
„Wir werden die Visa oder Green Cards von Hamas-Unterstützern in Amerika annullieren, damit sie abgeschoben werden können.“
Berichten zufolge hat ein Richter die Abschiebung von Khalil vorläufig gestoppt.