Erstickungsgefahr! Geleestangen aus dem Verkauf genommen
Die Geleestangen der bekannten Marke Jelly Straws, die auch in unserem Land verkauft werden, wurden aufgrund von Erstickungsgefahr aus dem Handel genommen.
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Nach den aufeinanderfolgenden Enthüllungen über gepanschte Lebensmittel wie Schweinefleisch, Fleisch von Einhufern, mit Medikamenten versetzter Joghurt oder Käse mit Stärkezusatz setzen sich die Lebensmittelskandale fort.
Wie aus einem Bericht von Yeniçağ hervorgeht, haben das niederländische Importunternehmen Herman Kuijper BV und sein deutscher Vertriebspartner Go Asia Deutschland GmbH einen Rückruf für diese gefährlichen Süßwaren eingeleitet.
In den Go Asia-Filialen in Deutschland wurden diese Produkte umgehend aus den Regalen entfernt. Verbraucher wurden darüber informiert, die betroffenen Produkte nicht zu verzehren und zurückzugeben.
Zu den zurückgerufenen Produkten gehören die Artikel der Marke Sweet Mellow “Jelly Straws assorted flavors 10 pcs, 200 gram” und “Jelly Straws assorted 15 pcs, 300 gram”.
Insbesondere die Chargennummern HERLB023B und HERLB024 sind von dieser Maßnahme betroffen. Diese Produkte waren in verschiedenen Bundesländern im Verkauf.
BUNDESLÄNDER, IN DENEN DIE PRODUKTE VERKAUFT WURDEN, EINZELN GENANNT
Zu den betroffenen Bundesländern zählen Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
Verbraucher in diesen Bundesländern werden dazu aufgefordert, die zurückgerufenen Produkte zurückzugeben.
ERSTICKUNGSRISIKO BEI KINDERN
In der Stellungnahme des Unternehmens wird betont, dass die spezielle Form und Konsistenz der Geleestangen ein hohes Erstickungsrisiko für junge Verbraucher berge.
Die Berliner Behörde für Lebensmittelsicherheit weist darauf hin, dass die weiche Struktur und die enthaltene Flüssigkeit das Risiko erhöhen, dass diese im Hals stecken bleiben.
Die Konsistenz der Geleestangen erschwert zudem eine schnelle Hilfeleistung in Notfällen.