Algida verkauft Magnum

Unilever plant, sich aus dem Eiscremegeschäft zurückzuziehen, indem das Unternehmen seine beliebte Eismarke Magnum in eine eigenständige Firma ausgliedert. Im Rahmen seiner Schrumpfungsstrategie bereitet sich das Unternehmen zudem darauf vor, weitere 1.500 Mitarbeiter zu entlassen.

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Algida verkauft Magnum

London – Der weltweit agierende Lebensmittelriese Unilever hat eine historische Entscheidung für Algida, eine der weltweit beliebtesten Eiscrememarken, getroffen.

Nachdem das Unternehmen im Rahmen eines im vergangenen Jahr angekündigten Sparplans bereits 6.000 Stellen abgebaut hat, bereitet es sich nun darauf vor, in diesem Jahr weitere 1.500 Mitarbeiter zu entlassen. Vor der Umstrukturierung beschäftigte Unilever rund 6.000 Mitarbeiter in Großbritannien und weltweit 128.000.

Algida verkauft Magnum

VERKAUF VON MAGNUM UND RÜCKZUG AUS DEM EISCREMEGESCHÄFT

Wie das Portal Patronlar Dünyası berichtet, plant Unilever, die weltbekannte Eiscrememarke Magnum in ein separates Unternehmen auszugliedern und sich vollständig aus dem Eiscremegeschäft zurückzuziehen.

Unilever teilte mit, dass man daran arbeite, die Eiscremesparte mit Marken wie Ben & Jerry's und Magnum bis Ende des Jahres abzuspalten und unter dem Namen The Magnum Ice Cream Company an die Börse zu bringen. Ab dem 1. Juli soll das Unternehmen als eigenständiger Betrieb agieren.

Algida verkauft Magnum

GROSSES INTERESSE VON FONDS

Die Erstnotierung des Unternehmens soll in Amsterdam erfolgen, Zweitnotierungen sind in London und New York geplant.

Algida verkauft Magnum

Der kürzlich ernannte CEO von Unilever, Fernando Fernandez, äußerte sich zu diesen Entscheidungen wie folgt: „Die zunehmende globale makroökonomische Unsicherheit ist eine Realität; doch die Qualität unseres Innovationsprogramms, die starken Investitionen hinter unseren Marken und unsere wachsende Wettbewerbsfähigkeit geben uns das Vertrauen, dass wir unsere Jahrespläne umsetzen werden.“

Die Aktien des Unternehmens, die im letzten Jahr um 25 Prozent an Wert gewonnen haben, dürften mehrheitlich in die Hände internationaler Investmentfonds übergehen.