Anweisung der Staatsanwaltschaft zur Familie von Narin Güran
Während die Suche nach der vor 11 Tagen in Diyarbakır verschwundenen Narin Güran andauert, gibt es eine neue Entwicklung in den Ermittlungen.
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Die achtjährige Narin Güran wird seit dem 21. August vermisst, nachdem sie einen Koran-Kurs im ländlichen Viertel Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verlassen hatte.
Die Suche nach Narin, von der seit dem 21. August jede Spur fehlt, wird auch am 11. Tag fortgesetzt.
Während die Sucharbeiten nach Narin Güran andauern, wurde die Untersuchung der Bissspuren am Arm ihres Bruders E.G., der im Rahmen der Ermittlungen festgenommen wurde, durch das Institut für Rechtsmedizin in Istanbul abgeschlossen.
Der zu der Untersuchung erstellte Bericht wurde an die Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır übermittelt, die das Ermittlungsverfahren führt. In dem Bericht konnte nicht festgestellt werden, ob die Bissspur von Narin stammt.
E.G. wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Gendarmerie wieder auf freien Fuß gesetzt.
Wie bekannt wurde, soll der festgenommene ältere Bruder E.G. des kleinen Mädchens in seiner Aussage zu den Bisswunden an seinem Arm erklärt haben: „Das habe ich mir selbst zugefügt."
FAMILIE WURDE ZUM KREUZVERHÖR GELADEN
Wie aus einem Bericht von T24 hervorgeht, hat der zuständige Staatsanwalt die Strafverfolgungsbehörden angewiesen, alle Familienmitglieder, einschließlich der Mutter Yüksel und des Vaters Arif Güran, sowie Onkel und Cousins erneut zu vernehmen.
Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde die Gendarmerie aktiv. Die Gendarmerie unterzieht alle Familienmitglieder von Narin einem Kreuzverhör, um Hinweise auf den Verbleib des kleinen Mädchens zu finden.
Während die von der Generalstaatsanwaltschaft eingeleiteten Ermittlungen unter Geheimhaltung fortgesetzt werden, hat das Gericht ein Veröffentlichungsverbot verhängt.