Arbeitslosenzahlen für das zweite Quartal veröffentlicht
Laut den Daten des türkischen Statistikinstituts TÜİK für das zweite Quartal 2024 blieb die Arbeitslosenquote unverändert bei 8,8 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 23.000 auf 3,156 Millionen Personen. Während die Arbeitslosenquote bei jungen Menschen auf 16,3 Prozent anstieg, erreichte die Quote der Unterauslastung des Arbeitsmarktes 27,3 Prozent.
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Das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) hat die Arbeitsmarktstatistiken für das zweite Quartal 2024 veröffentlicht. Den Daten zufolge stieg die Zahl der Arbeitslosen ab 15 Jahren im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 23 Tausend Personen auf 3 Millionen 156 Tausend. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 8,8 Prozent. Diese Quote lag bei Männern bei 7,3 Prozent und bei Frauen bei 11,7 Prozent.
Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im zweiten Quartal um 205 Tausend Personen auf 32 Millionen 661 Tausend Personen. Die Erwerbstätigenquote erhöhte sich auf 49,6 %. Bei den Männern lag die Erwerbstätigenquote bei 67 %, bei den Frauen bei 32,5 %.
ANSTIEG DER ARBEITSLOSIGKEIT BEI JUNGEN MENSCHEN
Die Arbeitslosenquote in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen stieg im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozentpunkte auf 16,3 Prozent. In dieser Altersgruppe wurde die Arbeitslosenquote bei Männern auf 13,7 Prozent und bei Frauen auf 21,5 Prozent geschätzt.
WÖCHENTLICHE ARBEITSZEIT
Die durchschnittliche tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit der Erwerbstätigen belief sich im zweiten Quartal 2024 auf Basis saison- und kalenderbereinigter Daten auf 44 Stunden, was einem Anstieg von 0,4 Stunden gegenüber dem Vorquartal entspricht.
ANSTIEG DER TATSÄCHLICHEN ARBEITSLOSIGKEIT
Die Quote der unterausgelasteten Arbeitskräfte, die sich aus zeitbezogener Unterbeschäftigung, potenziellem Arbeitskräfteangebot und Arbeitslosen zusammensetzt, stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozentpunkte auf 27,3 Prozent. Die kombinierte Quote aus zeitbezogener Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit wurde auf 19,2 Prozent geschätzt, während die kombinierte Quote aus potenziellem Arbeitskräfteangebot und Arbeitslosigkeit bei 18 Prozent lag.