Aussage von Salim Gürans Sohn aufgetaucht: Er hat alle Nachrichten gelöscht...
In den Ermittlungen zum Mord an der 8-jährigen Narin Güran, deren lebloser Körper 19 Tage nach ihrem Verschwinden in Diyarbakır gefunden wurde, wächst der Verdacht gegen Familienmitglieder. Die Aussage von Devran Güran, dem Sohn des Onkels Salim Güran, sorgt für Aufsehen.
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Die Ermittlungen zum Mord an der achtjährigen Narin Güran, deren lebloser Körper nach 19-tägigen Sucharbeiten in einem Sack am Ufer des Eğertutmaz-Baches in Diyarbakır gefunden wurde, werden intensiviert.
Die Aussagen der festgenommenen Familienmitglieder sowie deren Telefonaufzeichnungen im Zusammenhang mit dem Mord werden derzeit genauestens untersucht.
Dem Bericht der regierungsnahen Zeitung Sabah zufolge wurde die Aussage von Devran Güran, dem Sohn des im Zusammenhang mit dem Fall verhafteten Onkels Salim Güran, bekannt.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass Devran Güran am Tag des Vorfalls seine WhatsApp-Nachrichten und Anruflisten gelöscht hatte.
Auffällig war, dass Devran die Nachrichten der anderen Tage nicht gelöscht hatte. Warum er dies getan hat, konnte er nicht erklären.
Devran Güran, der bei der Gendarmeriekommandantur in Diyarbakır vernommen wurde, gab an, dass sie zum Zeitpunkt des Verschwindens von Narin in den Bezirk Derik in der Provinz Mardin gefahren seien, um Hochzeitseinladungen zu verteilen.
Devran behauptete zudem, dass der Familienrat in den Tagen, als Narin verschwand, nicht zusammengekommen sei, um eine Entscheidung zu treffen.
„ICH REGLE DAS“
Devran Güran beantwortete auch Fragen zu den Anweisungen seines Vaters Salim Güran an die Familienmitglieder, in denen er sagte: „Mischt euch da nicht ein, ich regle das.“
Devran, der vom Staatsanwalt vernommen wurde, behauptete, dass sein Vater eine solche Aussage nicht getätigt habe.
Während im Rahmen der Ermittlungen weiterhin geprüft wird, inwieweit Familienmitglieder in den Vorfall verwickelt sind, wird versucht, das Geheimnis um den Mord an Narin Güran zu lüften.