Ausstellung „Karınca Yuvası“ trifft in der Hauptstadt auf Kunstliebhaber
Die Ausstellung „Karınca Yuvası“ (Ameisenhaufen), die im März Kunstliebhaber in der Hauptstadt zusammenbringt, wurde im CerModern eröffnet. In der Ausstellung des Künstlers Ahmet Yiğider haben Besucher die Möglichkeit, beim Rundgang durch den spiralförmigen Grundriss einer riesigen, aus Metall und Stoff gefertigten Skulptur den Duft von Ameisen wahrzunehmen. Hier sind die Details...
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Bei der Eröffnung der Ausstellung erklärte Yiğider: „Die Natur bietet uns ein unendliches Feld für Entdeckungen; es gibt vieles, das bereits entdeckt wurde, aber auch noch vieles, das darauf wartet, entdeckt zu werden.“
KUNST UND DUFT VEREINT
Yiğider betonte, dass das Projekt ein über Jahre hinweg schwieriger Prozess gewesen sei, und erklärte, er wolle den Menschen die Interaktion von Ameisen näherbringen, einer Tierart, die über Gerüche kommuniziert.
WIE WURDE DER AMEISENDUFT ZUR KUNST?
Yiğider unterstrich die wissenschaftliche Komponente des Projekts und erläuterte, dass es ihm wichtig sei, dass Menschen die Sprache, die Ameisen durch Gerüche aufbauen, nachempfinden können. Er habe dafür den durch verschiedene chemische Methoden gewonnenen Ameisenduft verwendet.
DAS ANDERE DENKEN
Yiğider äußerte die Hoffnung, dass die Ausstellung bei den Besuchern einen Funken entzünden möge, um die Interaktion bei Ameisen zu verstehen, und fügte hinzu:
„Ich gehe davon aus, dass ein wichtiger Bereich der Kunst eigentlich das Denken ist – das Denken und das Denken über das Andere. Natürlich gibt es unendlich viele Möglichkeiten, die der menschliche Geist erreichen kann. Es ist nur eine davon, aber wenn auch nur diese eine ein Tor öffnet, ein gedankliches Tor, dann ist das für mich ein Gewinn.“
Die Ausstellung ist bis zum 23. März für Besucher in der Hauptstadt geöffnet.