Autohalter aufgepasst: Grundlegende Änderungen bei der Kfz-Haftpflichtversicherung geplant
Kfz-Versicherungsunternehmen verzeichneten 2023 einen Verlust von 13 Milliarden Lira. Für 2024 wird prognostiziert, dass dieser Verlust die Marke von 20 Milliarden übersteigen wird. Um die Probleme zu lösen, wird ein öffentlicher Pool für Entschädigungen bei Personenschäden eingerichtet. Versicherungsunternehmen werden einen bestimmten Anteil (50 bis 80 Prozent) jeder Police in diesen Pool einzahlen.
12punto
Kfz-Versicherungsunternehmen haben das Jahr 2023 mit einem Verlust von 13 Milliarden Lira abgeschlossen. Es wird prognostiziert, dass der Verlust in diesem Jahr die Marke von 20 Milliarden Lira überschreiten wird.
Versicherungsunternehmen beklagen sich bereits seit Längerem über die Unzulänglichkeit der staatlich festgelegten Kfz-Versicherungsprämien.
Branchenvertreter forderten eine Liberalisierung der Tarife.
Wie die Zeitung Hürriyet berichtet, wurde eine Formel zur Lösung der Probleme bei der Kfz-Haftpflichtversicherung gefunden.
Demnach wird der Staat einen Pool für Personenschäden in der Kfz-Haftpflichtversicherung einrichten. Entschädigungen für Todesfälle und Invalidität werden aus diesem staatlich verwalteten Pool gezahlt.
Versicherungsunternehmen werden bei jeder verkauften Police einen bestimmten Anteil der für Personenschäden festgelegten Prämie an den staatlichen Pool abführen.
Es wird erwartet, dass dieser Satz zwischen 50 und 80 Prozent liegen wird. Die Sätze werden zudem auf Grundlage der Finanzstruktur der Versicherungsunternehmen festgelegt.
Mit der neuen Regelung entfällt für Versicherungsunternehmen die Haftung für die Zahlung von Personenschadenersatz. Die Unternehmen werden nur noch für Sachschäden aufkommen.
Es ist vorgesehen, dass die Anwendung Mitte 2025 in Kraft tritt.
Derzeit werden Personenschäden wie Todesfälle oder Invalidität von den Versicherungsgesellschaften abgedeckt.
Von den 4,5 Milliarden TL an Personenschäden, die Unternehmen in der ersten Jahreshälfte 2024 zahlen müssen, befinden sich 3,5 Milliarden TL in einem Rechtsstreit... Es wird zudem beklagt, dass die Gerichtsverfahren bei Personenschäden zwischen Versicherungsgesellschaften und Bürgern zu lange dauern.
Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Umstand die Kosten in die Höhe treibt.