Behauptung: Haftbefehl gegen İmamoğlu sorgt für Unruhe in Ankara: Unterschiedliche Stimmen im Kabinett! Großer Druck auf Erdoğan
Die Festnahme des Bürgermeisters der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat die politischen Kreise in Ankara in Aufruhr versetzt. Es wird behauptet, dass bei Präsident Erdoğan häufig vorstellig geworden wurde, während insbesondere Namen wie Mehmet Şimşek und Hakan Fidan aufgrund der absehbaren Folgen des Prozesses aktiv geworden sein sollen. Hier sind die Details...
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Die Inhaftierung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat die politischen Machtverhältnisse in Ankara erschüttert. Laut der Behauptung des Kısa-Dalga-Autors Sedat Bozkurt sind nach der Entscheidung unterschiedliche Ansätze innerhalb der Regierung zutage getreten.
Es wird behauptet, dass insbesondere Finanzminister Mehmet Şimşek und Außenminister Hakan Fidan die möglichen Folgen des Prozesses kalkuliert und schnell gehandelt hätten.
GROSSER DRUCK AUF ERDOĞAN
Dem Bericht von Kısa Dalga zufolge wurde die Tür von Präsident und AKP-Parteichef Recep Tayyip Erdoğan nach der Inhaftierung von İmamoğlu häufig aufgesucht. Einige Kabinettsmitglieder warnten vor den internationalen Auswirkungen und den wirtschaftlichen Folgen des Vorfalls. Es heißt, dass insbesondere Mehmet Şimşek und Hakan Fidan eingegriffen hätten, um zu verhindern, dass sich der Prozess zu einer größeren Krise ausweitet.
Während bekannt ist, dass Hakan Fidan sich bereits während seiner Zeit als Geheimdienstchef (MİT) gegen die Inhaftierung von Osman Kavala ausgesprochen hatte, wird nun berichtet, dass er sich auch diesmal in den Prozess eingeschaltet habe, um sicherzustellen, dass die internationalen Reaktionen kontrollierbar bleiben.
Mehmet Şimşek hingegen soll die möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaft berechnet und unter Berücksichtigung der Kosten des Prozesses gehandelt haben.
SELÇUK BAYRAKTAR UND EFKAN ALA EBENFALLS IN DEN PROZESS INVOLVIERT
Den Behauptungen zufolge schlossen sich überraschend auch Erdoğans Schwiegersohn Selçuk Bayraktar sowie der stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala den Bemühungen von Şimşek und Fidan an. Es heißt, dass insbesondere Gespräche über mögliche Reaktionen aus dem Westen geführt wurden und Warnungen ausgesprochen wurden, dass die Einsetzung eines Zwangsverwalters (Kayyım) für İmamoğlu große Wellen schlagen würde.
Den Flurfunk-Informationen aus Ankara zufolge versuchte die Regierung nach diesen Warnungen, den Prozess kontrollierter zu steuern. Letztendlich wurde behauptet, dass die Entscheidung gegen İmamoğlu nicht mit einer direkten politischen Begründung, sondern mit Korruptionsvorwürfen formuliert wurde. Es wird vermutet, dass dieser Schritt gewählt wurde, um insbesondere bei westlichen Ländern auf weniger Widerstand zu stoßen.
SCHWACHE REAKTION AUS DEN USA
Dass die erwartete scharfe Reaktion des Westens auf die Inhaftierung von İmamoğlu ausblieb, ist ebenfalls ein Thema, das in politischen Kreisen diskutiert wird. Insbesondere die USA blieben relativ still, da die Anschuldigung gegen İmamoğlu auf „Korruption“ basiert. Dies wird als strategischer Schritt der Regierung gewertet, um auf internationaler Bühne mit einer milderen Reaktion konfrontiert zu werden.