Betrug bei Führerscheinprüfung: Vorrichtung sorgt für Fassungslosigkeit
In Zonguldak wurden ein Verdächtiger, der bei einer Führerscheinprüfung eine Kommunikationsvorrichtung zur Täuschung nutzte, sowie ein weiterer Verdächtiger, der das Gerät aus Istanbul beschafft und geliefert hatte, festgenommen.
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Die Polizeidirektion der Provinz Zonguldak stellte im Bezirk Kdz. Ereğli bei einer schriftlichen Führerscheinprüfung, die vom ÖSYM durchgeführt wurde, einen Verstoß gegen die Prüfungssicherheit fest.
Bei dem Vorfall am 6. November stellte sich heraus, dass der Prüfungsteilnehmer S.K. (37) eine Kommunikationsvorrichtung bei sich trug, die es ihm ermöglichte, während der Prüfung zu schummeln.
Es wurde festgestellt, dass ein Hörgerät tief im Ohr platziert war, während die übrigen elektronischen Geräte zur Kommunikation mittels einer speziellen Vorrichtung im Bauchbereich und unter der Schuhsohle versteckt waren.
Der gefasste S.K. wurde nach seiner Aussage wieder auf freien Fuß gesetzt, während der wegen desselben Delikts festgenommene C.K. (40) dem Haftrichter vorgeführt und inhaftiert wurde.
Ausrüstung wurde von einem Verdächtigen mit dem Spitznamen „Hoca“ aus Istanbul geliefert
Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Vorrichtungen von einem aus Istanbul angereisten Verdächtigen namens H.Ç. (28), bekannt unter dem Spitznamen „Hoca“ (Lehrer), bereitgestellt wurden. H.Ç., der die Kommunikationsgeräte vorbereitet und während der Prüfung die richtigen Antworten über den Kopfhörer übermittelt hatte, wurde bei einer gemeinsamen Operation der Polizeidirektionen Zonguldak und Istanbul gefasst und festgenommen. Nach der Vorführung vor Gericht wurde H.Ç. inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
Die Polizeidirektion der Provinz Zonguldak erklärte, dass sie ihren Kampf gegen derartige Versuche, die die Sicherheit von Prüfungen gefährden, entschlossen fortsetzen werde.