Computer durch gefälschte KI-Anwendungen gefährdet: Neue Trojaner-Bedrohung

Kaspersky hat eine neue Trojaner-Kampagne aufgedeckt, die über eine gefälschte 'DeepSeek R1'-Anwendung verbreitet wird. Diese Kampagne gefährdet die Daten der Nutzer.

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Computer durch gefälschte KI-Anwendungen gefährdet: Neue Trojaner-Bedrohung

GOOGLE-WERBEFALLE

Die globalen Forschungs- und Analyseteams von Kaspersky haben eine neue Malware-Kampagne entdeckt, die über eine gefälschte 'DeepSeek R1 Large Language Model'-Anwendung verbreitet wird, die offline auf Computern funktionieren soll. Diese Kampagne leitet Nutzer über Google-Anzeigen auf eine gefälschte Phishing-Seite weiter.

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GROSSES RISIKO FÜR WINDOWS-NUTZER

Wenn Nutzer nach 'deepseek r1' suchen, werden sie auf eine gefälschte Website weitergeleitet, auf der ihr Betriebssystem überprüft wird. Wenn es sich um ein Windows-System handelt, wird dem Nutzer die Möglichkeit geboten, Tools für den Offline-Betrieb herunterzuladen. Dieser Vorgang führt jedoch zum Herunterladen einer schädlichen Installationsdatei.

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WIE VERBREITET SICH DIE MALWARE?

Dieser Installer installiert die Malware zusammen mit den Installern legitimer Anwendungen wie Ollama oder LM Studio auf dem System. Dieser Vorgang findet jedoch nur statt, wenn das Benutzerprofil über Administratorrechte verfügt. Andernfalls erfolgt keine Infektion.

Sobald die Installation abgeschlossen ist, werden alle Internetbrowser im System so konfiguriert, dass sie einen von den Angreifern kontrollierten Proxy verwenden. Auf diese Weise können die Browserdaten der Nutzer überwacht und sensible Informationen gefährdet werden. Kaspersky bezeichnet diese Schadsoftware als 'BrowserVenom'.

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WELCHE MASSNAHMEN SIND ZUM SCHUTZ ZU TREFFEN?

Kaspersky empfiehlt, zum Schutz vor solchen Bedrohungen die Adressen von Websites sorgfältig zu prüfen, Offline-LLM-Tools nur aus offiziellen Quellen herunterzuladen und zuverlässige Cybersicherheitslösungen zu verwenden. Zudem wird betont, dass Windows nicht mit einem Profil verwendet werden sollte, das über Administratorrechte verfügt.

Der Kaspersky-Sicherheitsforscher Lisandro Ubiedo erklärte, dass das Offline-Ausführen von großen Sprachmodellen zwar Vorteile für den Datenschutz biete, diese Modelle jedoch bei fehlenden geeigneten Sicherheitsvorkehrungen ein Risiko darstellen könnten. Ubiedo betonte, dass Cyberkriminelle die Popularität von Open-Source-KI-Tools missbrauchen, um gefälschte Installer und schädliche Pakete zu verbreiten, die die sensiblen Daten der Nutzer gefährden.