Das ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten: Familie macht Erinnerungsfoto vor Hotel, das 78 Menschen das Leben kostete
Nach dem Hotelbrand in Bolu, der 78 Menschenleben forderte und zu einer nationalen Trauerphase führte, sorgte eine Familie für Empörung, die vor dem ausgebrannten Hotel ein Erinnerungsfoto machte.
İHA
Die Brandkatastrophe, die sich am 21. Januar in Bolu Kartalkaya ereignete und bei der 78 unserer Mitbürger ihr Leben verloren, hat die gesamte Türkei in tiefe Trauer versetzt.
Nach dem Feuer, das in der Küche des Grand Kartal Hotels ausbrach und erst nach 10 Stunden unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde landesweit eine eintägige Staatstrauer ausgerufen.
Während der Schmerz noch frisch ist, löste das Verhalten einer Familie, die vor dem abgebrannten Hotel ein Erinnerungsfoto machte, große Empörung aus.
Die Familie Atasoy, die auf dem Weg von Istanbul nach Ankara war, nahm einen Umweg von 30 Kilometern in Kauf, um am Brandort anzuhalten und Fotos zu machen.
''ICH WAR NEUGIERIG UND BIN GEKOMMEN''
Gegenüber Reportern der Nachrichtenagentur İHA sagte der Vater, Herr Atasoy: „Ich war neugierig auf den Ort des Geschehens. Ich wohnte in Istanbul und dachte mir, ich komme hierher. Da es Nacht war, konnten wir nicht viel sehen. Möge Gott den Verstorbenen gnädig sein.“
''DIE STRASSEN SIND SEHR KURVENREICH''
Die Mutter, Frau Atasoy, beklagte sich hingegen über die schwierige Erreichbarkeit des Hotelstandorts und äußerte: „Das Gebäude ist wirklich sehr hoch. Die Straßen, die man nehmen muss, um hierher zu gelangen, sind zudem ziemlich kurvenreich.“