Der verzweifelte Vater der tot aufgefundenen Rojin Kabaiş äußert sich: 'Was wollten sie von der harmlosen kleinen Rojin?'
Nizamettin Kabaiş, der Vater der 21-jährigen Studentin Rojin Kabaiş, die am 27. September in Van verschwand und deren lebloser Körper am Ufer des Vansees gefunden wurde, hat eine Stellungnahme abgegeben.
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Nizamettin Kabaiş, der Vater der 21-jährigen Studentin Rojin Kabaiş, die 18 Tage nach ihrem Verschwinden in Van tot am Strand des Dorfes Molla Kasım am Vansee gefunden wurde, hat sich zu Wort gemeldet.
'KEINE KAMERAS, KEIN LICHT'
Nizamettin Kabaiş kritisierte, dass das Wohnheim ihn zu spät informiert habe: „Rojin kam eine Nacht lang nicht ins Wohnheim, und am nächsten Tag riefen sie mich kurz vor 12 Uhr mittags an. Sie sagten: 'Ihr Kind ist nicht gekommen'. Wie hätte ich wissen sollen, ob mein Kind angekommen ist oder nicht? Es gab dort keinen Zaun, keine Kameras, kein Licht. Das Kind hatte gesagt: 'Ich gehe ein bisschen Kieselsteine sammeln'", sagte er.
Vater Kabaiş betonte den Verdacht, dass Rojin ermordet wurde, und gab folgende Erklärung ab:
"Ich vermute, dass Kriminelle sie dort gesehen und meinem Kind etwas angetan haben. Ich hoffe, dass die Täter so schnell wie möglich gefasst und mit der härtesten Strafe belegt werden."
"Sie sollten sie sogar zum Tode verurteilen. Was wollten sie von der harmlosen kleinen Rojin? Wem hat Rojin jemals geschadet? Warum haben sie das getan? Das Kind würde nachts nicht alleine 24 Kilometer weit weggehen."
"Ich habe den Ort nicht gesehen. Der See neben dem Wohnheim ist nicht tief. Wenn sie dorthin gegangen wäre, hätte keine Ertrinkungsgefahr bestanden. Die Taucher suchen 50 Kilometer weit, aber es war noch flach."
"Jemand muss meinem Kind etwas angetan haben. Sie würde nicht alleine dorthin gehen. Selbst wenn sie dort ins Wasser gegangen wäre, wäre sie nicht so weit geschwommen."
"Es ist ein Verbrechen. Jemand muss es getan haben. Das ist es, was ich vom Staat verlange.
Die Täter dieses Verbrechens sollen so schnell wie möglich gefasst werden. Ihre Strafe sollte der Tod sein.
Mögen keine weiteren Rojins mehr gehen müssen. Lassen Sie uns dem Leid ein Ende setzen. Was wollen sie von Kindern, von Frauen?"