Der Wettbewerb zwischen Adobe und Sora verschärft sich: Adobe hat seine kostenlose Version für alle geöffnet!
Adobes KI-basierter Videogenerator, der als Konkurrent zu Sora gilt, steht nun allen Nutzern zur Verfügung. Die Funktion „Generate Video“ ermöglicht in der öffentlichen Beta-Version die Erstellung von fünfsekündigen Videos in 1080p-Auflösung.
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Adobe hat sein KI-gestütztes Videogenerierungstool Generate Video, das als Konkurrent zu OpenAIs Sora entwickelt wurde, in einer öffentlichen Beta-Version veröffentlicht. Das neue Tool, das über die Firefly-Webanwendung zugänglich ist, ermöglicht es Nutzern, allein durch Text- oder Bildeingaben 5 Sekunden lange Videos in 1080p-Auflösung (24 fps) zu erstellen.
KI-WIND IN DER VIDEOPRODUKTION
Adobe hatte im vergangenen Jahr das Firefly Video Model angekündigt und mit dem Testen generativer Videotools begonnen. Nachdem das Unternehmen zunächst das Tool Generative Extend für Premiere Pro als Beta-Version veröffentlicht hatte, macht es nun mit der breiten Verfügbarkeit von Generate Video einen ambitionierten Schritt im Wettbewerb gegen Giganten wie OpenAI, Google und ByteDance.
Dank der Funktionen Text-to-Video (Text-zu-Video) und Image-to-Video (Bild-zu-Video) von Generate Video können Nutzer kurze Videos mit verschiedenen filmischen Effekten anhand eines bestimmten Textbefehls oder eines Referenzbildes erstellen. Die KI bietet zudem die Möglichkeit, Details wie Kamerawinkel, Bewegung und Aufnahmeabstand anzupassen.
BEREIT FÜR DIE PRODUKTION!
Die von Adobe angebotene Videolänge ist derzeit jedoch auf maximal 5 Sekunden begrenzt. Auch wenn diese Dauer im Vergleich zum Sora-Modell von OpenAI, das Videos von bis zu 20 Sekunden Länge erstellen kann, kürzer bleibt, gibt Adobe an, dass bald auch 4K-Videoproduktion sowie schnellere, wenn auch niedrig aufgelöste Modelle angeboten werden sollen.
Während die generative KI-basierte Videoproduktion immer weiter verbreitet ist, gehören Urheberrechtsverletzungen und Risiken bei der kommerziellen Nutzung zu den größten Debatten in diesem Bereich.
Adobe betont, dass die Firefly-Modelle ausschließlich mit öffentlich zugänglichen und lizenzierten Inhalten trainiert wurden, und hebt hervor, dass Nutzer diese Videos ohne Urheberrechtsprobleme für kommerzielle Zwecke verwenden können.
Das Unternehmen bezeichnet das Generate Video-Tool als „produktionsbereit“ und zielt damit auch auf professionelle Content-Ersteller ab.
Die Firefly-Webanwendung wurde zudem mit einer neuen Benutzeroberfläche aktualisiert. Nutzer können nun durch die direkte Integration mit Photoshop, Premiere Pro und Express ihre KI-gestützten Inhalte einfacher bearbeiten.
Darüber hinaus bietet Adobe neue Funktionen wie das Audio- und Video-Übersetzungstool Translate Audio and Video sowie das auf 3D-Skizzen basierende Referenzerstellungstool Scene to Image als Beta-Versionen an. Diese sind jedoch nicht kostenlos.
ZWEI NEUE ABONNEMENTPLÄNE FÜR FIREFLY
Adobe hat zudem zwei neue Abonnementpläne für Firefly-Nutzer angekündigt:
Firefly Standard: Bietet für 9,99 US-Dollar pro Monat 2.000 Credits, mit denen 20 Videos von 5 Sekunden Länge in 1080p erstellt werden können.
Firefly Pro: Bietet für 29,99 US-Dollar pro Monat 7.000 Credits und ermöglicht die Erstellung von 70 Videos von 5 Sekunden Länge in 1080p. Beide Pläne beinhalten unbegrenzte Firefly-Bild- und Vektorgenerierungsdienste.