Die Rechnung geht wieder nicht auf: Ausgabenposten, den ENAG an die Spitze setzte, ist laut TÜİK gesunken!
Die Inflationszahlen für Januar wurden veröffentlicht. Während die jährliche Inflation laut TÜİK bei 42,2 Prozent lag, belief sie sich laut der unabhängigen Inflationsforschungsgruppe (ENAG) auf 81,01 Prozent. Die Kluft zwischen den beiden Institutionen spiegelte sich auch in den Inflationsraten der Produkte wider. Ein Produktposten, den ENAG als Spitzenreiter auswies, verzeichnete laut TÜİK im Januar einen Rückgang.
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Aufgrund der sich in den letzten Jahren in der Türkei verschlechternden Lebensbedingungen wurden die monatlich mit Spannung erwarteten Inflationsdaten veröffentlicht.
Laut der unabhängigen Forschungsgruppe (ENAG) lag die Inflation im Januar bei 8,22 Prozent, die jährliche Inflation bei 81,01 Prozent.
Nach den vom Türkischen Statistikinstitut (TÜİK) veröffentlichten Daten lag die Inflation im Januar bei 5,03 Prozent, die jährliche Inflation bei 42,2 Prozent.
AUFFÄLLIGER WIDERSPRUCH ZWISCHEN DEN BEIDEN INSTITUTIONEN
Ein Widerspruch in den von TÜİK und ENAG veröffentlichten Daten fiel auf. Die ENAG setzte Bekleidung und Schuhe an die Spitze der Inflationsraten für Produkte.
Laut ENAG wurde bei Bekleidung und Schuhen im Januar ein Anstieg von 20,06 Prozent verzeichnet.
Dieser Wert zeigte laut dem Türkischen Statistikinstitut (TÜİK) hingegen einen Rückgang. In der Tabelle, in der TÜİK die Inflationsraten der Produkte veröffentlichte, wurde für Januar ein Rückgang bei Bekleidung und Schuhen um 5,17 Prozent gemeldet.
Der besagte Widerspruch zwischen den beiden Institutionen erregte Aufmerksamkeit.