Ehemann mit heißem Öl übergossen und getötet

In Üsküdar hat eine 44-jährige zweifache Mutter ihren Ehemann während des Schlafes mit heißem Öl übergossen, nachdem es zuvor zu einem Streit gekommen war. Der Mann, der großflächige Verbrennungen erlitten hatte, verstarb nach 13 Tagen im Krankenhaus. Die Frau wurde dem Haftrichter vorgeführt und inhaftiert.

İHA

Ehemann mit heißem Öl übergossen und getötet

Der Vorfall ereignete sich am Abend des 15. Oktibers im Stadtteil Ünalan in Üsküdar. Berichten zufolge kam es zwischen Zeynep G. (44) und ihrem 53-jährigen Ehemann Sinan G. zu einem Streit. Nach einiger Zeit begab sich Sinan G. ins Schlafzimmer und schlief ein. Seine Ehefrau Zeynep G. nahm daraufhin das Öl, das sie in der Küche erhitzt hatte, und goss es über ihren schlafenden Ehemann.

Ehemann mit heißem Öl übergossen und getötet

Durch die Schreie des schwer verletzten Sinan G. wurden die Kinder im Haus aus dem Schlaf gerissen. Nach einem Notruf wurden Polizei und Rettungskräfte zum Tatort entsandt. Sinan G., der schwere Verbrennungen am Körper erlitten hatte, wurde von den Rettungskräften mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Trotz aller Bemühungen der Ärzte verstarb Sinan G. am 28. Oktober nach einer 13-tägigen Behandlung im Krankenhaus.

Ehemann mit heißem Öl übergossen und getötet

Nach dem Vorfall nahmen Polizeibeamte Zeynep G. fest. In ihrer Aussage bei der Polizei gab die Frau an, ihr Ehemann habe seit langem Alkohol konsumiert und sie misshandelt. Sie wurde vom zuständigen Gericht in Untersuchungshaft genommen und in ein Gefängnis überstellt.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

Ehemann mit heißem Öl übergossen und getötet

"EIN MENSCH DARF NICHT AUF DIESE WEISE BESTRAFT WERDEN"

Serhat Nalbantoğlu, ein Geschäftsmann in der Straße, in der sich der Vorfall ereignete, und nach eigenen Angaben ein Nachbar des verstorbenen Sinan G., sagte: "Er war unser Nachbar, ein Mensch, den wir sehr mochten. Möge Gott seiner Seele gnädig sein. Wir haben den Schock über den Vorfall noch immer nicht überwunden; wir waren Nachbarn und Kollegen. Wir haben zusammen gegessen und uns bei der Arbeit unterstützt. Er war ein sehr guter Mensch, der auch in der Umgebung sehr beliebt war. Wir sind sehr traurig. Ein Mensch darf nicht auf eine solche Weise bestraft werden."