Eilmeldung zur Untersuchung wegen gefälschter Rechnungen bei der Yunus-Emre-Stiftung!
Im Rahmen der Ermittlungen zu den Vorwürfen, dass die Yunus-Emre-Stiftung durch Scheinfirmen und fingierte Rechnungen geschädigt wurde, wurden 8 der 11 festgenommenen Verdächtigen inhaftiert.
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In der Untersuchung, die wegen des Verdachts eingeleitet wurde, dass ehemalige Führungskräfte des Yunus-Emre-Instituts, das der Yunus-Emre-Stiftung angegliedert ist, durch das Ausstellen gefälschter Rechnungen unrechtmäßige Gewinne erzielt haben, wurden 8 von 11 festgenommenen Personen inhaftiert.
Die polizeilichen Maßnahmen gegen die Verdächtigen, die im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara geführten Ermittlungen festgenommen wurden, sind abgeschlossen.
Die Verdächtigen M.D, M.Ç, S.Y, E.E, E.T.E, F.K, H.K und M.K wurden wegen "Untreue im Amt" und "Geldwäsche aus Straftaten" inhaftiert, während I.K, F.G.E und S.İ. unter Auflagen der richterlichen Kontrolle freigelassen wurden.
WAS WAR PASSIERT?
Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hatte nach einer Strafanzeige des Inspektionsausschusses der Generaldirektion für Stiftungen Ermittlungen eingeleitet, wonach die Yunus-Emre-Stiftung durch Scheinrechnungen von Briefkastenfirmen geschädigt worden sei.
Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wurden Haftbefehle gegen 15 Personen erlassen, von denen 11 gefasst wurden.
Nach der Veruntreuung in Höhe von 400 Millionen Lira kam heraus, dass der ehemalige Präsident Şeref Ateş nach Deutschland geflohen war. Zudem wurde bekannt, dass der Name des CHP-Abgeordneten der 24. Legislaturperiode aus Istanbul, Ali Özgündüz, der als Oppositionsvertreter in der Stiftung tätig war, ebenfalls in der Untersuchung auftaucht. Es wurde erklärt, dass Özgündüz an zahlreichen Auslandsreisen mit dem flüchtigen Präsidenten Şeref Ateş teilgenommen habe.
Im Rahmen der Ermittlungen wird behauptet, dass die Verdächtigen durch das Ausstellen gefälschter Rechnungen Stiftungsgelder veruntreut haben.