Ein Iftar-Essen in Istanbul ist dieses Jahr 45 Prozent teurer!

Die Istanbuler Planungsagentur (İPA) hat die Kosten für die Ausrichtung eines Iftar-Essens im Ramadan 2025 berechnet. Laut der Studie der İPA mit dem Titel „Grundlegende Küchenausgaben im Ramadan“ ist es in diesem Jahr um 45 Prozent teurer geworden, einen Iftar-Tisch zu decken.

12punto

Ein Iftar-Essen in Istanbul ist dieses Jahr 45 Prozent teurer!

Die Istanbuler Planungsagentur (İPA) hat die Ergebnisse zu den grundlegenden Küchenausgaben im Ramadan veröffentlicht.

Nach den Berechnungen der İPA zum Beginn des Ramadan ist die Ausrichtung eines Iftar-Tisches im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent teurer geworden. Der Vorsitzende der İPA, Doç. Dr. Buğra Gökce, erklärte, dass die Lebensmittelinflation in der Türkei der Summe der Lebensmittelinflation in 10 europäischen Ländern entspreche.

 

 

Ein Iftar-Essen in Istanbul ist dieses Jahr 45 Prozent teurer!

In Istanbul beliefen sich die Küchenausgaben für grundlegende Produktgruppen im Ramadan 2024 auf 7.249 TL, während diese Kosten für den bevorstehenden Ramadan 2025 auf 10.565 TL gestiegen sind. Der jährliche Anstieg erreichte 45,75 Prozent.

Ein Iftar-Essen in Istanbul ist dieses Jahr 45 Prozent teurer!

Während bei Linsen ein Anstieg von 51,61 Prozent und bei rotem Fleisch von 55,10 Prozent verzeichnet wurde, lag der Anstieg bei Sonnenblumenöl bei 62,28 Prozent. Der höchste Kostenunterschied wurde bei Kaffee mit 121,79 Prozent gemessen, der geringste Unterschied bei Tomatenmark mit 9,75 Prozent.

Ein Iftar-Essen in Istanbul ist dieses Jahr 45 Prozent teurer!

Der Vorsitzende der İPA, Doç. Dr. Buğra Gökce, äußerte sich dazu wie folgt:

„Dieses Jahr ist es 45 Prozent teurer, einen Iftar-Tisch zu decken als im letzten Jahr.

Ein Iftar-Essen in Istanbul ist dieses Jahr 45 Prozent teurer!

Die hohe Lebensmittelinflation hat auch die Ramadan-Tische getroffen. Selbst in den kriegführenden Ländern Russland und der Ukraine liegt die Lebensmittelinflation unter 10 Prozent. Die Lebensmittelinflation in der Türkei entspricht der Summe der Lebensmittelinflation in 10 europäischen Ländern.

Im gleichen Zeitraum stieg der Mindestlohn um 30 Prozent. Da der Lohnanstieg mit der Lebensmittelinflation nicht Schritt halten konnte, werden die Ramadan-Tische in diesem Jahr kleiner ausfallen, und unser Volk wird den Ramadan leider mit einem bitteren Beigeschmack erleben.“