Elazığ erinnert sich an 2020! Beben der Stärke 4,9 löst Panik aus: Experte äußert sich
Das Erdbeben der Stärke 4,9 in Sivrice, Elazığ, ereignete sich in einer seismischen Lücke, die nach dem schweren Beben der Stärke 6,8 im Jahr 2020 nicht aufgebrochen war. Experten erklärten, dass Nachbeben aufgrund von Spannungsübertragungen normal seien.
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Im Landkreis Sivrice in der Provinz Elazığ hat sich ein Erdbeben der Stärke 4,9 ereignet.
In Elazığ, das im Jahr 2020 ein Beben der Stärke 6,8 erlebt hatte, löste das Beben der Stärke 4,9 Besorgnis aus.
Prof. Dr. Hasan Sözbilir, Direktor des Erdbebenforschungs- und Anwendungszentrums der Dokuz Eylül Universität (DEÜ), erklärte zum Beben der Stärke 4,9 in Sivrice: "Unsere ersten Beobachtungen zeigen, dass es sich um ein Nachbeben handelt, das sich in einem Abschnitt ereignet hat, der beim Elazığ-Erdbeben vom 24. Januar 2020 vor fünf Jahren nicht aufgebrochen war und als seismische Lücke gilt."
Sözbilir wies darauf hin, dass das Beben in Sivrice am westlichen Arm des Pütürge-Segments der Ostanatolischen Verwerfung aufgetreten sei.
Sözbilir betonte, dass kein Grund zur Panik bestehe, und fügte hinzu:
"Unsere ersten Beobachtungen zeigen, dass es sich um ein Nachbeben handelt, das sich in einem Abschnitt ereignet hat, der beim Elazığ-Erdbeben vom 24. Januar 2020 vor fünf Jahren nicht aufgebrochen war und als seismische Lücke gilt. Zudem ist das Auftreten solcher kleineren Beben aufgrund der Stressübertragung, die nach dem Kahramanmaraş-Erdbeben vom 6. Februar 2023 zwischen Pütürge und Çelikhan anhält, völlig normal."
DAS ELAZIĞ-ERDBEBEN 2020
Bei dem Erdbeben der Stärke 6,8, das sich am 24. Januar 2020 in Elazığ ereignete, kamen in Elazığ 37 und in Malatya 4 Menschen ums Leben.