Er wollte dunkleres Haar, doch sein Leben wurde zur Qual
Der in Adana lebende Murat Gözde (48) erlitt nach der Anwendung eines im Internet gekauften Haarschwarz-Shampoos, das ihm von seinem Friseur empfohlen worden war, Schwellungen im Gesicht und an den Augen sowie Wunden auf der Kopfhaut. Gözde hat bei der Herstellerfirma des Shampoos Beschwerde eingereicht.
İHA
Murat Gözde (48), der im Stadtteil 2000 Evler im Bezirk Seyhan wohnt, kaufte vergangene Woche auf Empfehlung seines Friseurs ein Haarschwarz-Shampoo im Internet, um seine grauen Haare abzudecken. Gözde gab an, das Shampoo wie in der Gebrauchsanweisung beschrieben zunächst auf seinem Ellbogen getestet zu haben. Da nach 48 Stunden keine allergische Reaktion auftrat, wusch er damit seine Haare und sein Gesicht.
Kurz nach der Anwendung entwickelte Gözde eine allergische Reaktion im Gesicht. Seine Augen schwollen an, und auf seinem Kopf bildeten sich infizierte Wunden, weshalb er eine Arztpraxis aufsuchte. Auf ärztliche Empfehlung begann Murat Gözde mit der Anwendung beruhigender Cremes.
"ICH HATTE GROSSE ANGST, MEINE AUGEN ZU VERLIEREN"
Da die Schwellungen und Wunden auch nach drei Tagen nicht abklangen, ging Murat Gözde zur Polizei und erstattete Anzeige gegen das Unternehmen. Gegenüber der Nachrichtenagentur İhlas Haber Ajansı schilderte er seine Erlebnisse: "Ich habe das Produkt auf Empfehlung meines Friseurs gekauft. Zuerst habe ich es auf meinem Ellbogen getestet und 48 Stunden später komplett auf mein Haar aufgetragen. Danach schwollen mein Gesicht und meine Augen an. Auf meinem Kopf bildeten sich Wunden. Mein Zustand ist sehr schlecht. Ich hatte große Angst, meine Augen zu verlieren. Ich werde eine Klage auf materiellen und immateriellen Schadensersatz einreichen", sagte er.
Gözde merkte zudem an, dass seine grauen Haare nicht einmal schwarz geworden seien: "Ich habe das Shampoo für 301 Lira im Internet gekauft. Solche Produkte sollten nicht so leicht zugänglich sein; der Verkauf sollte reguliert werden", fügte er hinzu.