Erbe des Journalisten Güneri Civaoğlu sorgt für Familienstreit
Zwei separate Testamente, in denen Güneri Civaoğlu sein gesamtes Vermögen seiner Ehefrau vermachte, wurden von vier Erben vor Gericht angefochten, mit der Begründung, sie seien „unter Druck entstanden“.
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Das Erbe des erfahrenen Journalisten Güneri Civaoğlu, der am 1. November 2024 im Alter von 85 Jahren verstarb, hat in der Familie eine große Krise ausgelöst.
Während Civaoğlu in zwei im Abstand von 32 Jahren unterzeichneten Testamenten festlegte, dass sein gesamtes Vermögen an seine Ehefrau Canan Civaoğlu gehen soll, legten vier Erben Widerspruch gegen diese Entscheidung ein.
Wie aus einem Bericht von Akşam hervorgeht, hinterließ Civaoğlu nach seinem Tod als gesetzliche Erben seine Ehefrau Canan Civaoğlu sowie seine Neffen Mehmet Selim Molu, Hayri Molu und die Kinder von Nadir Uluğbay, Ragıp Kemal Uluğbay und Güneri Kerim Uluğbay.
'TESTAMENT UNTER DRUCK VERFASST'
In den zwei Testamenten aus den Jahren 1987 und 2019, die beim 13. Friedensgericht in Istanbul eingereicht wurden, wird angegeben, dass er sein gesamtes Vermögen seiner Ehefrau vermacht hat.
Die vier Erben, die behaupten, Civaoğlu sei aufgrund von Drohungen und Druck seiner Ehefrau gezwungen worden, diese Testamente zu verfassen, reichten eine Klage auf „Anfechtung des Testaments“ ein.
In der Klageschrift erklärten die Neffen: „Obwohl Güneri und seine Ehefrau Canan Civaoğlu offiziell verheiratet sind, leben sie seit vielen Jahren faktisch getrennt. Ihre Ehe hat den Charakter einer rein formellen Vereinbarung auf dem Papier.“