Erdoğan hatte das Signal gegeben: Diese Minister könnten laut AKP-Kreisen im Kabinett ausgetauscht werden
Nachdem der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan ein Signal für eine Kabinettsumbildung gegeben hatte, sind nun die Diskussionen aus den AKP-Kulissen bekannt geworden.
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Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte nach der Niederlage bei den Kommunalwahlen am 31. März eine „Veränderung“ angekündigt.
Erdoğan hatte bei seiner Rückkehr aus Albanien im Flugzeug gegenüber Journalisten erklärt, dass es auch im Kabinett zu Veränderungen kommen könnte.
In seiner Erklärung sagte Erdoğan: „Im neuen Prozess können wir, so wie wir einige Änderungen bei den stellvertretenden Parteivorsitzenden vornehmen könnten, auch im Kabinett je nach Lage unsere Bewertungen vornehmen. Auch dort kann es zu einigen Änderungen kommen.“
Während mit Spannung erwartet wird, welche Minister ausgetauscht werden, sind nun die Diskussionen aus AKP-Kreisen bekannt geworden.
Wie Gazete Duvar berichtet, wird nicht erwartet, dass Erdoğan Änderungen am Kern des Kabinetts vornimmt, also beim Vizepräsidenten sowie den Ministern für Finanzen, Äußeres und Verteidigung.
Zu den Namen, deren Austausch in den Kulissen am häufigsten diskutiert wird, gehören Innenminister Ali Yerlikaya und Justizminister Yılmaz Tunç, die Berichten zufolge aufgrund der in den letzten Monaten zunehmenden Gewaltvorfälle in Ungnade bei Erdoğan gefallen sein sollen.
Auch im Agrarsektor, der in den letzten Jahren der AKP stark in der Kritik stand, konnte der neue Minister İbrahim Yumaklı keine nennenswerten Akzente setzen. Daher wäre ein Austausch von Minister Yumaklı keine Überraschung.
Weitere Namen, die in den Kulissen gehandelt werden, sind:
Ministerin für Familie und soziale Dienste Mahinur Özdemir Göktaş
Minister für Jugend und Sport Osman Aşkın Bak
Minister für Arbeit und soziale Sicherheit Vedat Işıkhan