Erdoğans Treffen mit Oppositionsführern sorgt in Ankara für Aufsehen: Was bringt die neue Ära? Erdoğans nächster Schritt...
Die jüngsten Treffen von Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit zahlreichen Oppositionsführern haben in den politischen Kreisen Ankaras für großes Echo gesorgt. Es wird diskutiert, dass diese Gespräche bedeutende Auswirkungen auf die politische Zukunft der Türkei haben könnten. Der Kolumnist der Zeitung Korkusuz, Can Coşkun, erklärte, dass nach diesen Treffen bestimmte Schritte seitens der CHP erwartet werden.
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Es wird vermutet, dass die Treffen, die Erdoğan zur Eröffnung des neuen Legislaturjahres mit Oppositionsführern abhielt, einen wichtigen Wendepunkt bei der Gestaltung der politischen Agenda darstellen.
Coşkun wies darauf hin, dass Erdoğan höchstwahrscheinlich nach Garantien für die Ausarbeitung einer neuen Verfassung und eine erneute Präsidentschaftskandidatur suche. Es heißt, Erdoğan verfolge das Ziel, eine Konsensbasis ohne die CHP zu schaffen.
Bei der Eröffnung des neuen Legislaturjahres der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) fielen insbesondere die Momente auf, in denen der Vorsitzende der DEVA-Partei, Ali Babacan, und der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, gemeinsam zu sehen waren.
Coşkun machte darauf aufmerksam, dass auf dem Foto neben der MHP auch die DEM-Partei sowie ehemalige AKP-Abgeordnete zu sehen seien. Er äußerte: „Dieses Foto könnte ein Spiegelbild von Erdoğans Bemühungen sein, die Struktur seines Bündnisses weiter auszubauen.“
In politischen Kreisen heißt es, dass er in seiner Eigenschaft als AKP-Vorsitzender Besuche in der Parteizentrale beginnen werde und diese Besuche wahrscheinlich darauf abzielten, die Spannungen innerhalb der Partei abzubauen.
CHP-AUSLANDSPROGRAMM ERWARTET
Can Coşkun berichtete von Spekulationen, wonach die CHP nach Abschluss ihrer Auslandsreisen und Kundgebungsprogramme bestimmte Schritte unternehmen werde. Es wird behauptet, dass diese Schritte die politische Dynamik der Partei in der kommenden Zeit prägen und insbesondere taktische Änderungen im Umgang mit der Opposition auf die Tagesordnung setzen werden.