Erschütterndes Geständnis des Vaters der verstorbenen Nihal Candan: Hätte ich es gewusst, hätte ich es nicht erlaubt
Nachdem Nihal Candan infolge von Anorexia nervosa verstorben ist, steht ihre Familie unter Schock. Ihr Vater, Prof. Dr. Hakan Candan, machte in einer Sendung, an der er nach dem Tod seiner Tochter teilnahm, ein erschütterndes Geständnis.
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Nach dem Tod der Social-Media-Phänomens Nihal Candan, die am 21. Juni an den Folgen von Anorexia nervosa verstarb, ist ihre Familie in tiefe Trauer versunken. Prof. Dr. Hakan Candan, der den Verlust seiner Tochter betrauert, äußerte sich in einer Live-Sendung unter Tränen und beschrieb seine Zerstörung mit den Worten: „Unser Schmerz ist unbeschreiblich.“
EMOTIONALE MOMENTE
Der Vater, der in der Live-Sendung seine Tränen nicht zurückhalten konnte, machte bemerkenswerte Aussagen über den Weg seiner Töchter zum Ruhm.
„DAS MARK MEINER TOCHTER WAR AUSGETROCKNET“
Der trauernde Vater erklärte, dass Nihal sogar Infusionen ablehnte, weil diese Zucker enthielten: „Dieses Phänomen, das wir virtuelle Realität nennen, hat Nihals Tod ausgelöst. Nihal akzeptierte nicht einmal, dass sie am Rande des Todes stand. Trotz der Worte der Ärzte sagte sie: 'Mir geht es gut.' Sie blockierte sogar die Infusion, weil Zucker darin war, sie wollte es nicht.“
„DASS SIE AN DEM WETTBEWERB TEILNAHMEN, HABE ICH ERST SPÄTER ERFAHREN“
Prof. Dr. Hakan Candan betonte, dass er über den Einstieg seiner Töchter in die Fernsehwelt nicht informiert worden sei: „Meine Kinder waren sehr anständige Kinder. Aber durch den Einfluss des Ruhms haben sie sich verändert. Hätte ich vorher gewusst, dass sie an diesem Wettbewerb teilnehmen, hätte ich es definitiv nicht erlaubt. Aber die Verträge waren bereits unterschrieben. Ihre Mutter verhielt sich nachgiebiger und sagte öfter 'Ja' zu den Kindern.“
„WIR WAREN EINE NORMALE FAMILIE, ICH KONNTE SIE NICHT WIEDERERKENNEN“
Candan beschrieb die Veränderung nach dem Ruhm als „erschreckend“ und gab an, dass er sich durch das, was er auf den Bildschirmen sah, sehr unwohl fühlte: „In diesen Sendungen wurden für die Einschaltquoten schreckliche Szenarien inszeniert. Es gab regelrecht Gewalt. Bis der Wettbewerb in unser Leben trat, waren wir eine normale Familie. Ich konnte meine Kinder nicht mehr wiedererkennen.“
„ICH BIN NACH ISTANBUL GEZOGEN, UM MEINE KINDER ZU SCHÜTZEN“
Der in Konya lebende Akademiker erklärte, dass er nach Istanbul gekommen sei, um seine Töchter zu schützen: „An Tagen, an denen ich keine Vorlesungen hatte, bin ich ständig nach Istanbul gefahren, um sie aus diesem System zu retten. Der Grund für meine Trennung von ihrer Mutter waren auch unsere Meinungsverschiedenheiten in dieser Angelegenheit. Ich war strenger, ihre Mutter war flexibler. Diese Differenz hat uns entfremdet.“
„ICH HABE ANGST UM BAHAR“
Candan äußerte, dass seine größte Sorge Bahar gelte: „Bahar ist sehr betroffen. Ich habe Angst, dass sie das gleiche schmerzhafte Ende erleidet. Ich telefoniere ständig per Video mit ihr und versuche, an ihrer Seite zu sein. Aber die provokanten Typen in ihrem Umfeld beunruhigen mich. Ich appelliere auch an Mütter und Väter: Man muss manchmal wissen, wie man 'Nein' zu den Fehlern der Kinder sagt. Sonst kann das Ergebnis sehr schwerwiegend sein.“
„SIE HABEN IHRE WAHRE IDENTITÄT VERLOREN“
Vater Candan ging auch auf die Veränderung der Persönlichkeit seiner Töchter ein: „Nihal war sehr sanft, höflich und sensibel. Bahar hatte eine härtere Struktur. Aber mit der Sendung hat sich besonders Bahars Identität komplett verändert. Ihr Sprechstil, ihre Mimik, sogar ihr Tonfall waren anders. Diese magische Bildschirmatmosphäre hat sie in jemand anderen verwandelt.“
WARNUNG AN MÜTTER UND VÄTER: MAN MUSS WISSEN, WIE MAN NEIN SAGT
Prof. Dr. Hakan Candan richtete am Ende seiner Worte eine wichtige Botschaft an die Eltern: „Wir treten oft einen Schritt zurück, damit die Kinder nicht traurig sind. Ich denke, das ist ein großer Fehler. Eltern müssen wissen, wie sie bei Bedarf 'Nein' sagen können. Ich habe große Angst, dass meine Tochter Bahar das gleiche Ende erleidet. Ich will die provokanten Menschen in ihrem Umfeld nicht.“