Experten warnen... Kann selbst nach Jahren noch auftauchen: Die Steuergefahr, die auf Bürger wartet!
Das KI-gestützte Steuerprüfungssystem der türkischen Finanzbehörde (GİB) stuft Geldtransfers auf Bankkonten mit dem Verwendungszweck „sonstiges“ als riskante Transaktionen ein. Steuerexperten weisen darauf hin, dass diese Transaktionen als Mieteinnahmen gewertet werden und zu Steuerstrafen führen können. Aus diesem Grund haben bereits viele Bürger elektronische Zustellungen erhalten.
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Das von der türkischen Finanzbehörde (GİB) eingeführte KI-gestützte Steuerprüfungssystem überwacht genau diejenigen, die bei Banküberweisungen die Option „Sonstiges“ als Verwendungszweck nutzen.
Während das System solche Transaktionen als riskant einstuft, warnen Steuerexperten davor, dass solche Überweisungen, die insbesondere mit Mietzahlungen verwechselt werden könnten, in Zukunft zu Strafen führen können.
KANN ZU STEUERSTRAFEN FÜHREN
Der Steuerexperte Murat Bal erklärte gegenüber Habertürk, dass Kontoinhaber aufgrund einer falschen Auswahl im Verwendungszweck mit unerwarteten Steuerschulden konfrontiert werden könnten.
Bal sagte: „Sie überweisen beispielsweise Geld an Ihren Bruder und schreiben versehentlich ‚Sonstiges‘ oder ‚Miete‘ in das Feld für den Verwendungszweck. Das KI-System der Finanzbehörde kann dies automatisch als Mieteinnahme werten, was in der Folge zu einer Steuerstrafe führen kann.“
Bal wies darauf hin, dass die Finanzämter diese Transaktionen seit drei Monaten automatisch prüfen, und erklärte, dass beide Parteien zur Aussage vorgeladen werden könnten, um festzustellen, ob es sich bei den mit „Sonstiges“ gekennzeichneten Beträgen tatsächlich um eine echte Mietzahlung handelt.
ELEKTRONISCHE ZUSTELLUNGEN HABEN BEGONNEN
Mit der Inbetriebnahme des KI-gestützten Systems sollen bereits an viele Personen elektronische Zustellungen (E-Tebligat) versendet worden sein. Die Finanzämter prüfen die Details solcher Überweisungen und können von den Kontoinhabern zusätzliche Erklärungen anfordern.
Bal betonte, dass diejenigen, die von einer fehlerhaften Bewertung betroffen sind, ein Einspruchsrecht haben, und äußerte die Erwartung, dass die Finanzbehörde innerhalb der nächsten 1-2 Monate eine neue Regelung treffen wird, um solche Missverständnisse zu vermeiden.
Experten betonen, dass Bürger bei Banküberweisungen auf den Verwendungszweck achten sollten und es wichtig sei, bei einer fehlerhaften Transaktion Einspruch bei der Behörde einzulegen.