Warnung von Experten vor Superbakterien: Könnten 40 Millionen Menschen töten
Untersuchungen zeigen, dass antibiotikaresistente Bakterien zunehmend gefährlicher werden. Experten zufolge könnten diese als "Krankenhauskeime" bekannten Bakterien bis zum Jahr 2050 weltweit den Tod von etwa 40 Millionen Menschen verursachen.
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Ein Forschungsteam aus Mikrobiologie-Experten aus Dutzenden Ländern hat Patientenakten aus 30 Jahren in 204 Ländern unter die Lupe genommen.
Es wurde festgestellt, dass die Zahl der Todesfälle durch antibiotikaresistente Bakterien bei Patienten über 70 Jahren um 80 Prozent gestiegen ist.
Eine im Fachmagazin Lancet veröffentlichte Studie betont, dass die Zahl der Fälle von antibiotikaresistenten Infektionen in den nächsten 25 Jahren um 70 Prozent steigen wird.
Dies bedeutet, dass 39 Millionen Menschen ihr Leben verlieren könnten, selbst wenn alle bekannten Medikamente und Antibiotika eingesetzt werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Bakterium, das die höchste Antibiotikaresistenz entwickelt hat, Staphylococcus aureus ist, auch bekannt als MRSA, und dass die Zahl der Todesfälle durch diese Infektion zwischen 1990 und 2021 um mehr als das Doppelte auf über 130.000 gestiegen ist.
Es wird darauf hingewiesen, dass diese Bakterien, die insbesondere bei Patienten auf der Intensivstation zu schwerwiegenden Komplikationen wie einer „Blutvergiftung“ und sogar zum Tod führen können, selbst mit den stärksten Antibiotika nur schwer zu bekämpfen sind.
Es ist bekannt, dass der unnötige Einsatz von Antibiotika die Resistenzbildung der Bakterien beschleunigt.
Wissenschaftler warnen davor, dass durch die zunehmende Stärke antibiotikaresistenter Bakterien in Zukunft selbst einfachste Infektionen tödlich verlaufen könnten.
Es wird darauf hingewiesen, dass durch die globale Erwärmung Mikroben freigesetzt werden könnten, die seit Jahrtausenden im Polareis eingefroren sind, was die Sorge vor einer Verschärfung der Krise durch resistente Bakterien weiter verstärkt.