Geheime Dokumente zwischen Assad und Israel aufgetaucht: Details der Zusammenarbeit veröffentlicht
Es hat sich herausgestellt, dass hinter der jahrelangen anti-israelischen Haltung des Assad-Regimes eine geheime Zusammenarbeit steckte. Israel hatte Warnungen ausgesprochen, damit Syrien die Kooperation mit dem Iran und der Hisbollah beendet.
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Nach dem Ende der 61-jährigen Baath-Herrschaft in Syrien wurde behauptet, dass Dokumente existieren, die die Existenz eines geheimen Kommunikationsmechanismus zwischen der Assad-Regierung und Israel belegen.
Die Vereinbarung zwischen Israel und Syrien gelangte durch Dokumente an die Öffentlichkeit, die von der Zeitschrift Al-Majalla veröffentlicht wurden, welche zur Saudi Research and Publishing Company gehört.
Obwohl die Assad-Regierung jahrelang das Image eines Anführers des Widerstands gegen Israel pflegte, zeigen die Dokumente laut Berichten, dass hinter dieser Haltung gegenseitige Interessenbeziehungen standen. Es wurde deutlich, dass Israel Syrien davor gewarnt hatte, die Zusammenarbeit mit dem Iran und der Hisbollah zu beenden, und dass diese Warnungen über geheime Kontakte unter der Schirmherrschaft Russlands übermittelt wurden.
AKTIVITÄTEN DES IRAN UND DER HISBOLLAH IM VISIER ISRAELS
Die aufgetauchten Dokumente zeigen, dass Israel die Zusammenarbeit der syrischen Armee mit der Hisbollah und dem Iran genau beobachtete und Warnungen aussprach, dass bei einer Fortsetzung dieser Beziehungen ernsthafte Sanktionen verhängt würden.
In den Dokumenten wurden Details zu den Angriffen Israels auf Ziele des Iran und der Hisbollah im Jahr 2022 aufgeführt. Dabei wurde angegeben, dass Waffenlager, Militärstützpunkte und Luftverteidigungssysteme getroffen wurden, wobei betont wurde, dass das Hauptziel darin bestand, die Waffenlieferungen vom Iran nach Syrien und in den Libanon zu stoppen.
In einem Dokument, das im Juni 2022 von einem israelischen Agenten mit dem Codenamen „Musa“ übermittelt wurde, wurden Details zu acht Flugzeuglieferungen vom Iran nach Syrien geteilt. Es wurde angegeben, dass für die Lieferungen Flugzeuge der Iran Air und vom Typ Iljuschin verwendet wurden und die Waffen von Latakia aus in Depots in Syrien transportiert wurden.
In diesem Dokument fallen die scharfen Warnungen Israels auf:
„Während Sie die Achse Hisbollah und Iran unterstützen, verursachen Sie Schäden an der syrischen Armee. Sollte diese Zusammenarbeit fortgesetzt werden, werden wir gezwungen sein zu handeln, auch wenn wir der syrischen Armee keinen Schaden zufügen wollen.“
WARNUNGEN ZUM AL-QUDS-TAG UND AN DIE HAMAS
In einem weiteren Dokument kam ans Licht, dass Israel Warnungen bezüglich der Aktivitäten der Hamas auf syrischem Boden im Rahmen der „Al-Quds-Tag“-Veranstaltungen ausgesprochen hatte. Die Dokumente zeigten, dass Israel alle iranfreundlichen und mit der Hamas verbundenen Aktivitäten innerhalb Syriens genau verfolgte.