Jüngste Regenfälle in Istanbul lassen Stauseen ansteigen
Die in Istanbul wirksamen Regenfälle haben die Füllstände der Stauseen von 40,55 Prozent auf 40,70 Prozent ansteigen lassen.
12punto
Nach Angaben der Istanbuler Wasser- und Kanalisationsverwaltung (İSKİ) erreichte der Füllstand der Staudämme in den ersten neun Monaten dieses Jahres am 6. Mai mit 83,43 Prozent seinen Höchststand, sank jedoch seit diesem Datum bis zum 20. September auf 40,55 Prozent.
Die Wassermengen in den Staudämmen sind dank der in den letzten Tagen wirksamen Niederschläge wieder angestiegen.
Stand heute wurde die durchschnittliche Füllrate der Staudämme, die die Stadt mit Wasser versorgen, mit 40,70 Prozent gemessen.
Die Wassermengen wurden in Ömerli mit 34,84 Prozent, in Darlık mit 45,69 Prozent, in Elmalı mit 57,08 Prozent, in Terkos mit 56,53 Prozent, in Alibey mit 8,85 Prozent, in Büyükçekmece mit 41,66 Prozent, in Sazlıdere mit 48,33 Prozent, in Istırancalar mit 38,66 Prozent, in Kazandere mit 7,45 Prozent und in Pabuçdere mit 23,16 Prozent verzeichnet.
WASSER AUS MELEN UND YEŞİLÇAY ENTOMMEN
Aus Melen und Yeşilçay wurden in diesem Jahr bislang 346,95 Millionen Kubikmeter Wasser entnommen. Die Menge des in diesem Jahr von den Trinkwasseraufbereitungsanlagen an die Stadt gelieferten Wassers wurde auf 838,07 Millionen Kubikmeter berechnet.
Im Zeitraum vom Jahresbeginn bis zum 21. September betrug die Niederschlagsmenge, die auf die Staudämme fiel, 431,16 Kilogramm pro Quadratmeter.
Während die Staudämme und Speicherbecken, die die Stadt mit Wasser versorgen, über ein Speichervolumen von 868 Millionen 683 Tausend Kubikmetern verfügen, wurde die Wassermenge mit Stand heute auf 353,53 Millionen Kubikmeter beziffert.
Der tägliche Wasserverbrauch in Istanbul wurde mit Stand gestern auf 3 Millionen 234 Tausend Kubikmeter gemessen.
FÜLLSTANDSRATEN DER LETZTEN 10 JAHRE
Laut İSKİ-Statistiken beliefen sich die Füllstandsraten der Staudämme zum Stichtag 21. September im Jahr 2014 auf 17,98 Prozent, 2015 auf 63,36 Prozent, 2016 auf 46,92 Prozent, 2017 auf 56,29 Prozent, 2018 auf 57,06 Prozent, 2019 auf 52 Prozent, 2020 auf 40,21 Prozent, 2021 auf 52,86 Prozent, 2022 auf 51,09 Prozent und 2023 auf 24,43 Prozent.