Krisenstab in Muğla wegen Erdbeben in der Ägäis eingerichtet
Aufgrund der seismischen Aktivitäten in der Ägäis seit dem 28. Januar herrscht auch an der türkischen Ägäisküste Besorgnis. In Muğla, einer der Provinzen, die durch die Erdbeben gefährdet sind, wurde ein Krisenstab eingerichtet, um mögliche negative Auswirkungen zu verhindern.
12punto
In der Ägäis wurden seit dem 28. Januar über 700 Erdbeben registriert. Die ununterbrochene seismische Aktivität hat sowohl Griechenland als auch die türkische Ägäisküste in Alarmbereitschaft versetzt. In Muğla, das zu den am stärksten gefährdeten Bezirken für den Fall möglicher negativer Ereignisse zählt, wurde vorsorglich ein Krisenstab eingerichtet.
Im Rahmen der von der Stadtverwaltung Muğla getroffenen Vorsorgemaßnahmen wurden stadtweit in 13 Bezirken 617 Notfall-Sammelplätze festgelegt. In den Gebieten, die hinsichtlich ihrer physischen Eignung bewertet wurden, wurden die Arbeiten zur Erneuerung fehlender Schilder sowie zur Wartung bestehender Schilder beschleunigt.
Es wurde mitgeteilt, dass im Rahmen der von der Stadtverwaltung getroffenen Maßnahmen 37 temporäre Unterbringungsbereiche geschaffen wurden. In den Lagerbereichen wurden vier Container mit grundlegenden Lebensnotwendigkeiten wie Zelten, Decken, Kissen, Bettlaken, Stiefeln und Kleidung bereitgestellt.
Der Vorsitzende der Union der Ägäis-Küstenkommunen und Bürgermeister der Stadtverwaltung Muğla, Ahmet Aras, gab eine Erklärung zu den getroffenen Maßnahmen ab.
Aras sagte:
"Die Erschütterungen in der Ägäis haben die Realität der Erdbebengefahr in der Region erneut vor Augen geführt. Im Bewusstsein, dass Muğla in einer Erdbebenzone liegt, setzen wir unsere Arbeit in Koordination mit unseren Bezirksverwaltungen und der Katastrophenschutzbehörde AFAD fort."