Mutter erleidet Nervenzusammenbruch und misshandelt ihr Kind: Staatsanwaltschaft fordert Bericht an
Im Bezirk Bodrum der Provinz Muğla wurde ein Ermittlungsverfahren gegen eine Mutter kirgisischer Staatsangehörigkeit eingeleitet, nachdem festgestellt wurde, dass sie ihr Kind körperlich misshandelt hat. Die Momente der Gewalt wurden von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.
İHA
Der Vorfall ereignete sich am 29. Mai. Die in Istanbul lebende D.O. kam in das Haus ihres Ehemannes A.U. in Bodrum, mit dem sie sich im Scheidungsprozess befindet. Es wird behauptet, dass das Paar, das einige Tage im selben Haus verbrachte, wiederholt stritt und D.O. in dieser Zeit grobe Verhaltensweisen gegenüber dem Baby zeigte.
Der Vater A.U. erstattete am 31. Mai bei der Generalstaatsanwaltschaft Bodrum Anzeige gegen seine Ehefrau.
In seiner Aussage behauptete A.U., dass das Verhalten seiner Frau inkonsistent sei und sie das Kind zeitweise beiße und schlage. Die festgenommene D.O. gab in ihrer Aussage zu, dass sie das Kind zwar nicht in die Hand gebissen, es aber ins Gesicht und auf den Mund geschlagen habe.
Während ein ärztliches Attest zu den Verletzungsspuren am Körper des Babys eingeholt wurde, wurde entschieden, das Kind vorübergehend dem Vater zu übergeben. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde ein offizielles Gutachten angefordert, um festzustellen, ob die psychische Gesundheit von D.O. beeinträchtigt ist. Unterdessen wurden die Momente der Gewalt von einer Überwachungskamera festgehalten.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.