Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Dem Beschluss zufolge werden alle gewerkschaftlich organisierten Beamten von einer Prämie profitieren, die dem heutigen Gegenwert von 641,81 TL entspricht. Die Zahlung erfolgt monatlich. Nun richtet sich der Blick auf das Amtsblatt.

12punto

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Das Parlament hat nacheinander Regelungen verabschiedet, die das Einkommen von Millionen Menschen betreffen. Die niedrigste Rentenzahlung wurde auf 12.500 TL angehoben. Die Beitragsunterstützung für erwerbstätige Rentner wurde eingestellt. Auch für Beamte gab es eine kurzfristige Neuerung. Dem Beschluss zufolge werden alle gewerkschaftlich organisierten Beamten von einer Zulage profitieren, die dem heutigen Gegenwert von 641,81 TL entspricht. Die Auszahlung erfolgt monatlich.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Mit dem in der vergangenen Nacht von der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) verabschiedeten Gesetz wurde die niedrigste Rentenzahlung von 10.000 TL auf 12.500 TL angehoben. Rentner, deren Grundrente nach der im Juli erfolgten Erhöhung um 24,73 Prozent inklusive Zusatzzahlungen unter 12.500 TL liegt, erhalten künftig 12.500 TL. Die Differenzbeträge für den Monat Juli werden ebenfalls auf ihre Konten überwiesen.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Die Anwendung des 5-Punkte-Rabatts auf die Arbeitgeberbeiträge für diejenigen, die nach ihrem Renteneintritt weiterhin im selben Unternehmen arbeiten, wird eingestellt. Der Beitrag für kurzfristige Versicherungszweige, der vom Arbeitgeber in Höhe von 2 Prozent des Bruttolohns der Arbeitnehmer einbehalten wird, wird auf 2,25 Prozent angehoben. Die Änderungen bezüglich der Beiträge treten mit Beginn des Monats in Kraft, der auf die Veröffentlichung des Gesetzes im Amtsblatt folgt. Sollte das Gesetz bis zum 31. Juli veröffentlicht werden, gilt die Regelung ab August. Falls sich die Veröffentlichung des Gesetzes im Amtsblatt bis in den August verzögert, werden die Beitragsänderungen ab September wirksam.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

GLEICHHEIT BEI DER TARIFVERTRAGSPRÄMIE

Während der Beratungen des Gesetzes in der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) wurden kritische Änderungen in letzter Minute vorgenommen. Beamte erhalten monatlich eine Tarifvertragsprämie in Höhe von 707 Indikatorpunkten. Von dieser Prämie, die dem heutigen Gegenwert von 641,81 TL entspricht, profitieren alle gewerkschaftlich organisierten Beamten.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Nachdem der Staatsrat die Bestimmung des Tarifvertrags, die den Anspruch auf den für Beamte gewährten Tarifvertragsbonus auf Gewerkschaften beschränkte, die die Ein-Prozent-Hürde in ihrem Dienstleistungsbereich überschritten hatten, für nichtig erklärt hatte, wurde ein Gesetz erlassen, das die Hürde auf zwei Prozent anhob. Das Verfassungsgericht erklärte die Regelung jedoch in seinem Urteil vom Januar für verfassungswidrig und hob sie auf.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Während der Beratungen des Gesetzentwurfs im Planungs- und Haushaltsausschuss wurde ein Artikel hinzugefügt, der die Zahlung einer Tarifvertragsprämie an Beamte vorsieht, die Mitglied in einer Gewerkschaft sind, welche die 1-Prozent-Hürde überschreitet. Nach Einwänden der Opposition wurde im Plenum eine Änderung vorgenommen. Demnach werden alle gewerkschaftlich organisierten Beamten von der Prämie profitieren, die dem im derzeit geltenden Tarifvertrag festgelegten Indikatorwert von 707 entspricht. Lediglich Beamte, die keiner Gewerkschaft angehören, sind von der Prämie ausgeschlossen.

Ab dem Datum, das auf die Veröffentlichung des Gesetzes im Amtsblatt folgt, wird allen gewerkschaftlich organisierten Beamten für das Jahr 2024 monatlich eine Zahlung in Höhe von 641,81 TL geleistet.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

GEHALTSANPASSUNG FÜR DIE HÖCHSTEN GERICHTE

Wie aus einem Bericht von Habertürk hervorgeht, wurde die Gehaltserhöhung bei den höchsten Justizorganen, die im vergangenen Jahr als einer der Gründe für die Spannungen zwischen dem Kassationshof (Yargıtay) und dem Verfassungsgericht (AYM) angeführt wurde, neu geregelt. Das Verfassungsgericht hatte zuvor den Gesetzesartikel aufgehoben, der zu einem Unterschied bei den zusätzlichen Entschädigungen zwischen Richtern und Staatsanwälten an den höchsten Gerichten und anderen Richtern und Staatsanwälten geführt hatte. Die für die neue gesetzliche Regelung eingeräumte Frist tritt am Dienstag, dem 30. Juli 2024, in Kraft.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Gemäß einem während der gestrigen nächtlichen Beratungen zum Gesetz angenommenen Antrag wird die zusätzliche Entschädigung für den Ersten Präsidenten des Kassationshofs, den Präsidenten des Staatsrats, den Generalstaatsanwalt beim Kassationshof, den Generalstaatsanwalt beim Staatsrat, die Ersten stellvertretenden Präsidenten des Kassationshofs, die stellvertretenden Präsidenten des Staatsrats, den stellvertretenden Generalstaatsanwalt beim Kassationshof, die Senatsvorsitzenden des Kassationshofs und des Staatsrats sowie die Mitglieder des Kassationshofs und des Staatsrats, wie bereits in der aufgehobenen Regelung vorgesehen, 40.000 Indexpunkte betragen.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Während der Indikator für die betreffenden Richter und Staatsanwälte zuvor von 15.000 auf 40.000 angehoben wurde, wurde nun auch der zuvor ausgeschlossene Unterstaatssekretär des Justizministeriums in den Anwendungsbereich des 40.000er-Indikators aufgenommen. Diesen Personen wird auf Basis des neuen Gehaltskoeffizienten eine monatliche zusätzliche Entschädigung in Höhe von 36.311,84 TL gezahlt.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Auch andere Richter und Staatsanwälte, die bei der vom Verfassungsgericht (AYM) aufgehobenen Regelung ursprünglich nicht berücksichtigt wurden, werden nun von der schrittweisen Erhöhung der Entschädigungen profitieren. Der zusätzliche Entschädigungsindikator für erstklassige Richter und Staatsanwälte, deren Referenzgehalt bei 86 Prozent liegt, wurde von 15.000 auf 20.000 angehoben, während der Indikator für Inspektoren, die tatsächlich im Inspektionsrat des Justizministeriums sowie im Inspektionsrat des Rates der Richter und Staatsanwälte (HSK) tätig sind, von 30.000 auf 35.000 erhöht wurde. Richter und Staatsanwälte in dieser Gruppe werden eine monatliche zusätzliche Entschädigung in Höhe von 31.772,86 TL erhalten. Zuvor beliefen sich die zusätzlichen Entschädigungen für die genannten Richter und Staatsanwälte auf 13.616,94 TL beziehungsweise 27.233,88 TL.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Der Koeffizient für andere erstklassige Richter und Staatsanwälte wurde auf 30.000 (27.233,88 TL), der Koeffizient für in die erste Klasse eingestufte Richter und Staatsanwälte auf 26.000 (23.602,70 TL) und der Koeffizient für übrige Richter und Staatsanwälte auf 22.500 (20.425 TL) angehoben.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...

Von den in diesem Rahmen tätigen Richtern und Staatsanwälten wird denjenigen, die am Verfassungsgericht tätig sind, die monatliche Zusatzvergütung, und denjenigen, die am Kompetenzkonfliktgericht tätig sind, die entsprechende Vergütung gezahlt; von der genannten zusätzlichen Entschädigung wird jeweils nur eine oder der jeweils höhere Betrag ausgezahlt.

Neue Beschlüsse aus dem Parlament betreffen Millionen...