Neue Details im Skandal um verbotene Affäre zwischen Flugbegleitern und Piloten: „Was ist dabei, wir machen nur Spaß“
Es kam heraus, dass ein Pilot namens Emre Cömert anzügliche Aufnahmen von Flugbegleiterinnen mit seinen Freunden geteilt hat. Während jedes Detail des Skandals, der die Türkei erschüttert, weiterhin für Aufsehen sorgt, wurde bekannt, dass in einer Wohnanlage in Göktürk drei Jahre lang eine verbotene Affäre geführt wurde und auch Aufnahmen dieser Momente aufgetaucht sind.
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Der Kapitän Emre Cömert, der sogar das Werbegesicht der Fluggesellschaft war, für die er arbeitete, führte eine verbotene Affäre mit einer Flugbegleiterin. Der Ehemann der Flugbegleiterin und die Ehefrau des Piloten reichten daraufhin zwei separate Scheidungsklagen ein; der Ehemann der Flugbegleiterin brachte den Fall vor das 15. und 16. Familiengericht in Istanbul. Neue Details zu dem Skandal sind nun ans Licht gekommen. Die in dem Bericht thematisierten und als Beweismittel in die Gerichtsakten aufgenommenen Aussagen enthalten beschämende Details.
DREIJÄHRIGE AFFÄRE IN EINER WOHNANLAGE IN GÖKTÜRK...
Den Informationen aus den beiden separaten Gerichtsakten zufolge führten der Pilot und die Flugbegleiterin trotz ihrer jeweiligen Ehen drei Jahre lang eine Affäre. Die Treffen fanden in einer Wohnung in einer Wohnanlage in Göktürk statt, die einem engen Freund des Piloten, ebenfalls ein Pilot, gehörte. Die Ein- und Ausgänge zur Wohnanlage sowie Kameraaufnahmen wurden als Beweismittel in die Gerichtsakten aufgenommen.
Darüber hinaus kam heraus, dass die Piloten Listen der Flugbegleiterinnen erstellten, mit denen sie Affären hatten, und diese in WhatsApp-Gruppen teilten. Die als Beweismittel in die Akten aufgenommenen Chatverläufe bestehen fast ausschließlich aus anzüglichen und vulgären Ausdrücken.
ANZÜGLICHE AUFNAHMEN MIT FREUNDEN GETEILT
Laut einem Bericht von Sözcü hieß die WhatsApp-Gruppe, in der der Pilot Emre Cömert mit seinen Kollegen über die Flugbegleiterinnen sprach, mit denen sie Affären hatten, „Meziyetli hostesler“ (etwa: „Begabte Flugbegleiterinnen“). Die Gruppenchats, die zahlreiche unmoralische Äußerungen enthalten, die wir hier nicht wiedergeben können, liegen dem Gericht ebenfalls als Beweismittel vor. Es stellte sich heraus, dass die Piloten Aufnahmen von den Flugbegleiterinnen machten, mit denen sie zusammen waren, und diese mit ihren Freunden teilten.
UNFASSBARE VERTEIDIGUNG: „WAS IST DABEI, WIR MACHEN NUR SPASS“
In den Akten findet sich auch die Aussage, dass der Pilot, als seine Ehefrau die gegenseitigen Video-Austausche bemerkte und darauf reagierte, entgegnete: „Was ist dabei, wir machen nur Spaß“.
In dem dem Fall hinzugefügten Schriftsatz heißt es: „Emre hat insbesondere in seinem engen Freundeskreis ständig sexuell anzügliche und unangemessene Gespräche über Flugbegleiterinnen geführt, mit denen sie gemeinsam in Hotels bei Zwischenstopps übernachteten, und hat durch das Teilen unmoralischer Videos die Institution der Ehe und seine Ehefrau respektlos behandelt.“ Zudem heißt es in der Beweismittelakte, dass „in den in der gemeinsamen Wohnung aufgenommenen Videos zu sehen ist, wie er Videos mit nackten Frauen ansieht“.