Neues Bündnis im Parlament: Gespräche über eine gemeinsame Fraktion beginnen erneut
Es wird behauptet, dass die vor einiger Zeit ausgesetzten Bündnisgespräche zwischen den Parteien Gelecek, Saadet und DEVA wieder an Fahrt gewinnen werden. Im Rahmen des Plans der drei Parteien, eine gemeinsame Fraktion im Parlament zu bilden, wird auch über eine mögliche Einbeziehung der Yeniden Refah Partisi in den Prozess diskutiert.
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Damit eine politische Partei im türkischen Parlament (TBMM) eine Fraktion bilden kann, muss sie über mindestens 20 Abgeordnete verfügen. Keine der Parteien Saadet, Gelecek oder DEVA erreicht diese Zahl jedoch allein.
Zuvor war es der Saadet Partisi und der Gelecek Partisi gelungen, mit Unterstützung der CHP eine Fraktion zu bilden.
Nun wird darauf hingewiesen, dass diese drei Parteien durch die Bildung einer gemeinsamen Fraktion eine effektivere politische Struktur anstreben.
GESPRÄCHE BEGINNEN NACH DEM KONGRESS
Der Vorsitzende der DEVA Partisi, Ali Babacan, und der Vorsitzende der Gelecek Partisi, Ahmet Davutoğlu, hatten vor einiger Zeit erklärt, dass sie Kontakte zur Bildung einer gemeinsamen Fraktion geknüpft hätten.
Diese Gespräche, die den Abschluss des Kongressprozesses der Saadet Partisi abwarteten, werden nun wieder aufgenommen.
AUCH DIE YENIDEN REFAH PARTİSİ KÖNNTE IN DEN PROZESS EINBEZOGEN WERDEN
Dem Bericht von Ünsal Ergen von Gerçek Gündem zufolge könnte auch die Einbeziehung der Yeniden Refah Partisi in die Bündnisgespräche auf die Tagesordnung kommen.
Es wurde erklärt, dass die Parteivorsitzenden der drei Parteien sowohl ihre Bündnisstrategien als auch ihre Pläne zum Aufbau einer starken Struktur im Parlament in den kommenden Tagen neu bewerten werden.