Ortsvorsteherin beerdigt die Gemeinde

In Adana hat die Ortsvorsteherin Saniye Çelik, die behauptet, keine Dienstleistungen von der Stadtverwaltung zu erhalten, eine ungewöhnliche Protestaktion durchgeführt, indem sie den 'Tod' der Stadtverwaltung Seyhan verkündete und deren Beerdigung organisierte.

İHA

Ortsvorsteherin beerdigt die Gemeinde

Die Ortsvorsteherin des Stadtteils Pınar im BezirkSeyhan,Saniye Çelik, wählte eine ungewöhnliche Methode, um zu verdeutlichen, dass sie keine Dienstleistungen von der Stadtverwaltung erhält.Die Ortsvorsteherin, die behauptet, dass die von der CHP geführte Stadtverwaltung Seyhan seit etwazwei Jahren keine Leistungen erbringt, führte vor dem Gebäude der Ortsverwaltung eineaußergewöhnliche Zeremonie durch und beerdigtesymbolisch dieStadtverwaltung."Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Stadtverwaltung faktischtot ist."

Ortsvorsteherin beerdigt die Gemeinde

Ortsvorsteherin Saniye Çelik, die ihre Unzufriedenheit über das Ausbleiben von Dienstleistungen der Stadtverwaltung Seyhan zum Ausdruck brachte, sagte:"Seit zwei Jahrenist unsere Geduld am Ende. Wir rufen an, wir reichen Petitionen ein. Da keinerlei Dienstleistungen erbracht werden, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Stadtverwaltung faktisch tot ist. Verschwenden wir nicht umsonst unsere Energie, sie werden keine Arbeit leisten. Der Bürgermeister, die stellvertretenden Bürgermeister, der kommissarische Bürgermeister und die Abteilungsleiter, die keine Arbeit leisten, sollten nicht umsonst Gehalt beziehen. Sie sollten keine Posten besetzen. Unsere Lebenszeit ist abgelaufen, wir bekommen keine Dienstleistungen."

 

"96 Stadtteile von Seyhan sind in einem noch schlimmeren Zustand"Çelik fügte hinzu: "Das gilt nicht nur für den Stadtteil Pınar. Die 96 Stadtteile des Bezirks Seyhan sind in einem noch schlimmeren Zustand. Wir waren verzweifelt und sagten uns: Verschwenden wir nicht unsere Energie, sagen wir einfach, die Stadtverwaltung ist gestorben, und befreien wir uns davon. Von einem Toten kann man keine Hilfe erwarten, kann ein Toter arbeiten? Nein. Also sagten wir, die Stadtverwaltung ist gestorben, geben wir die Hoffnung auf.Sollen wir drei Jahre so warten, werden unsere Verantwortlichen das Notwendige tun? Unsere Minister, Abgeordneten, unser Gouverneur, unser Bezirksgouverneur – wir erwarten von jedem Unterstützung. Die Stadtverwaltung ist faktisch gestorben, es muss das Notwendige getan werden."

Ortsvorsteherin beerdigt die Gemeinde

 

 

Ortsvorsteherin beerdigt die Gemeinde