Özgür Demirtaş reagiert auf Mustafa Destici wegen 'Kreditkartengebühr': Staatsbürgerschaft entziehen
BBP-Parteichef Destici hatte den Bündnispartner AKP bezüglich der in der Öffentlichkeit stark kritisierten Gebühr von 750 TL unterstützt und sogar dazu aufgerufen, die Karten der Bürger zu sperren, die diese Zahlung nicht leisten. Özgür Demirtaş reagierte scharf auf diese Äußerungen von Destici.
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Der Ökonom Özgür Demirtaş, der für seine wirtschaftspolitischen Beiträge in den sozialen Medien einem breiten Publikum bekannt ist, hat auf den BBP-Parteichef Mustafa Destici reagiert. Destici hatte die Erhebung von 750 TL von Kreditkarten für den Verteidigungsindustriefonds verteidigt und dabei verschiedene Bevölkerungsgruppen ins Visier genommen.
"WER DIE KREDITKARTENGEBÜHR NICHT ZAHLT, IST EIN DEM-ANHÄNGER, EIN GRIECHE ODER EIN ARMENIER"
Destici hatte in seiner ersten Stellungnahme gesagt: „Wer ein Limit von 100.000 Lira hat und die 750 Lira Kreditkartengebühr nicht zahlt, ist ein DEM-Anhänger, ein Grieche oder ein Armenier.“
Auf diese Äußerungen von BBP-Parteichef Mustafa Destici folgte eine kritische Nachricht des Ökonomen Özgür Demirtaş. Demirtaş' Beitrag erhielt innerhalb weniger Minuten zahlreiche Likes.
Prof. Dr. Özgür Demirtaş erklärte über die sozialen Medien: „Wenn es so viele Arbeitslose gibt, sollte denjenigen die Staatsbürgerschaft entzogen werden, die ihre eigenen Kinder ins Parlament bringen.“
ANSTELLUNG SEINER TOCHTER IM PARLAMENT SORGT FÜR AUFSEHEN
Der kleine Koalitionspartner der Regierung, der Vorsitzende der Büyük Birlik Partisi (BBP), Mustafa Destici, hatte kurz nach den Wahlen für Schlagzeilen gesorgt, als er seine Tochter mit einem Gehalt von 100.000 TL und einer festen Stelle im Parlament unterbrachte.