'Perseiden-Meteorstrom' in Kocaeli so festgehalten
Der „Perseiden-Meteorstrom“ wurde am antiken Aquädukt im Bezirk İzmit in Kocaeli sowie in der antiken Stadt Kibyra im Bezirk Gölhisar in Burdur, die auf der vorläufigen Liste des UNESCO-Welterbes steht, beobachtet.
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Der „Perseiden-Meteorstrom“ wurde an einem antiken Aquädukt im Bezirk İzmit in der Provinz Kocaeli beobachtet.
Das antike Aquädukt von Üçtepeler, das nach Erkenntnissen im 2. Jahrhundert nach Christus während der Regierungszeit von Kaiser Trajan durch den Statthalter von Nicomedia, Plinius, erbaut wurde, besticht durch seine etwa 50 Meter Länge, 15 Meter Höhe und seine zweistöckige Bauweise.
Anhand der Spuren aus byzantinischer und osmanischer Zeit in den oberen Bereichen lässt sich erkennen, dass das Bauwerk nach seiner Errichtung kontinuierlich instand gesetzt wurde und bis heute als ein Symbol besteht, das der Zeit trotzt.
Das Aquädukt, dessen natürliches und historisches Erscheinungsbild mit dem Glanz der Sterne verschmilzt, zählt zu den besonderen Anlaufstellen für all jene, die Zeugen seiner Geschichte werden und den Spuren der Vergangenheit folgen möchten.
Der Gürtel, in dem auch der Perseiden-Meteorstrom beobachtet werden kann, lädt mit seiner umliegenden natürlichen Schönheit geradezu Fotografie-Begeisterte ein.
ANTIKE STADT KIBYRA-BURDUR
Die antike Stadt Kibyra, die 108 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt und mit ihrem Medusa-Mosaik, das zu den seltenen antiken Kunstwerken der Welt zählt, sowie ihrem monumentalen Brunnen, aus dem nach 1300 Jahren wieder Wasser fließt, zu den beliebten Zielen für Geschichtsinteressierte gehört, zieht auch mit ihrem nächtlichen Sternenhimmel die Aufmerksamkeit auf sich.
In der antiken Stadt, die Fotografie- und Himmelbegeisterte mit einer Sondergenehmigung des Ministeriums für Kultur und Tourismus nachts betreten dürfen, bot der Perseiden-Meteorstrom ebenfalls beeindruckende Anblicke.