Pestizidgefahr wächst! In einer weiteren Frucht nachgewiesen
Die Pestizidgefahr wächst stetig. Das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel der Europäischen Union (RASFF) hat gemeldet, dass in einer weiteren Frucht Pestizide nachgewiesen wurden.
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Die Pestizidgefahr in unseren Lebensmitteln nimmt stetig zu. Laut einer Mitteilung des Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel der Europäischen Union (RASFF) wurden in Granatäpfeln, die aus der Türkei nach Deutschland exportiert wurden, hohe Mengen an Pestiziden nachgewiesen.
Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Granatäpfel etwa das Dreifache des sicheren Grenzwerts an Acetamiprid und Azoxystrobin enthielten. Aufgrund der hohen Pestizidwerte wurden die Granatäpfel in Deutschland vom Markt genommen.
Anfang des Monats wurden in Granatäpfeln, die Bulgarien aus der Türkei bezogen hatte, drei verschiedene Chemikalien entdeckt, woraufhin Bulgarien die Ware an der Grenze zurückwies.
Der Einsatz von Pestiziden in der türkischen Landwirtschaft nimmt zu. Vergiftete Böden und mit Chemikalien behandelte Lebensmittel führen zu Krankheiten.
Kurzfristig führen sie zu akuten Vergiftungen, langfristig drohen ernsthafte gesundheitliche Probleme wie Krebs, Hormonstörungen und Unfruchtbarkeit, was die öffentliche Gesundheit gefährdet.
Kinder, schwangere Frauen und Landwirte gehören zu den am stärksten von Pestiziden betroffenen Gruppen.