Porträt des erfolgreichen Trainers Daum: 'Ich wäre der Kaiser von Fenerbahçe geworden'
Der in Deutschland geborene erfahrene Trainer Christoph Daum ist im Alter von 70 Jahren an den Folgen eines langjährigen Kampfes gegen Lungenkrebs verstorben. Daum feierte im türkischen Fußball bedeutende Erfolge.
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Der deutsche Fußballtrainer Christoph Daum, der im Alter von 70 Jahren an den Folgen von Lungenkrebs verstarb, wurde am 24. Oktober 1953 in Deutschland geboren.
Nachdem er in seiner aktiven Fußballkarriere für Vereine wie Hamborn, Duisburg und Köln gespielt hatte, begann er in der Saison 1981/82 seine Trainerkarriere in Köln.
Daums Trainerkarriere setzte sich bei bedeutenden Vereinen wie Stuttgart, Beşiktaş, Bayer Leverkusen, Fenerbahçe, Eintracht Frankfurt, Club Brugge, Bursaspor und der rumänischen Nationalmannschaft fort.
Er feierte Meisterschaften in den Ligen von Deutschland, der Türkei und Österreich. Mit Beşiktaş gewann er einmal und mit Fenerbahçe zweimal den Meistertitel.
In seiner Karriere in der Türkei hinterließ er mit insgesamt 6 Trophäen seine Spuren und errang Erfolge wie den türkischen Pokal und den Superpokal.
Zuletzt war Daum in der Saison 2016/17 als Nationaltrainer Rumäniens tätig; er kämpfte seit längerer Zeit gegen Lungenkrebs.
Er erlag dieser Krankheit und verstarb im Alter von 70 Jahren.
ICH HÄTTE DER KAISER VON FENERBAHÇE SEIN KÖNNEN
Der deutsche Trainer, dessen Karriere von Erfolgen geprägt ist, erlebte sein größtes Trauma bei Fenerbahçe, wo er zweimal den Meisterpokal in die Höhe stemmte.
Daum, der Fenerbahçe in den Spielzeiten 2003/04 und 2004/05 zweimal in Folge zur Meisterschaft führte, verlor den Titel in der Saison 2006 erst am letzten Spieltag an Galatasaray.
Daum, der in der Saison 2009/2010 ein weiteres Mal zum gelb-marineblauen Team zurückkehrte, verlor auch diesmal die Meisterschaft am letzten Spieltag im Spiel gegen Trabzonspor.
Daum bewertete seine letzten zwei Saisons bei Fenerbahçe und gab die folgende Erklärung ab: „Wenn Appiah 2006 dieses Tor erzielt hätte und wir 2010 die 23 Torchancen, die wir uns erspielt hatten, hätten verwerten können, wäre ich der Kaiser von Fenerbahçe geworden.“