Risiko für die Marmara-Region besteht weiterhin! Vorsorgetabellen gegen Erdbeben werden erstellt
Aufgrund geologischer und klimatischer Risiken ergreift die Türkei im Rahmen des Jahresprogramms 2025 des Präsidenten umfassende Maßnahmen, um widerstandsfähigere Lebensräume gegen Katastrophen zu schaffen. In der Marmara-Region werden Pläne zur Katastrophenrisikominderung sowie Standorte für temporäre Unterkünfte festgelegt.
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Aufgrund der geologischen Beschaffenheit der Geografie, auf der sich die Türkei befindet, sowie der Auswirkungen des Klimawandels ist das Land anfällig für zahlreiche Gefahren, allen voran Erdbeben, aber auch Erdrutsche, Überschwemmungen, Dürren und Waldbrände. Daher wurden im Jahresprogramm der Präsidentschaft für das Jahr 2025 auch Maßnahmen für katastrophenresistente Lebensräume aufgenommen.
Dem Programm zufolge wird der Prozess zur Erstellung des Katastrophenrisikominderungsplans für die Marmararegion eingeleitet. Dabei sollen die bestehenden Gefahren und Risiken der Region räumlich erfasst, die Katastrophenhistorie analysiert, gefährdete Gebiete identifiziert sowie unter bestimmten Annahmen der Grad der Verwundbarkeit und, falls vorhanden, eine Risikobewertung durchgeführt werden, um daraus Ereignis-Vorsorgetabellen zu erstellen.
Die temporären Unterbringungsflächen, deren Nutzung für den Katastrophenfall geplant ist, werden präzise bestimmt.
Zur Priorisierung von Stadterneuerungsgebieten wird ein Bewertungssystem entwickelt, das Katastrophengefahren, soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten sowie die Qualität des Gebäudebestands berücksichtigt.