Schleier um den Tod von Narin Güran lüftet sich! „Geisterbeschwörer“-Detail in die Prozessakte aufgenommen
Der Termin für die erste Anhörung im Mordfall der 8-jährigen Narin Güran, deren lebloser Körper 19 Tage nach ihrem Verschwinden in Diyarbakır gefunden wurde, steht fest. Zudem ist ein weiteres brisantes Detail im Fall Narin Güran ans Licht gekommen. Den Behauptungen im Protokoll zufolge, das in die Prozessakte aufgenommen wurde, sollen Gendarmeriebeamte während der Suche nach Narin Güran einen „Geisterbeschwörer“ (Üfürükçü) aufgesucht haben, um ihren Aufenthaltsort zu ermitteln.
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Der Termin für die erste Anhörung im Mordfall der 8-jährigen Narin Güran, deren lebloser Körper 19 Tage nach ihrem Verschwinden in Diyarbakır gefunden wurde, steht fest.
Während der Vorfall in der gesamten Türkei tiefe Trauer und Wut auslöste, sorgten die weiteren Entwicklungen für noch größeres Erstaunen in der Öffentlichkeit.
Die 8-jährige Narin Güran war am 17. September 2023 im zentralen Bezirk Sur in Diyarbakır verschwunden.
Die Suchmaßnahmen, die nach der Vermisstenanzeige ihrer Familie eingeleitet wurden, zogen sich auf besorgniserregende Weise in die Länge.
Trotz aller Bemühungen über 19 Tage hinweg konnte Narin nicht gefunden werden. Am Ende des 19. Tages wurde Narins lebloser Körper auf einem Feld entdeckt.
Die nach dem Vorfall durchgeführte Autopsie lieferte erschütternde Erkenntnisse über Narins Tod.
In diesem Prozess führten die gleichgültig wirkenden Ansätze der Gendarmerie und der zuständigen Einheiten zu wachsender Kritik in der Öffentlichkeit.
Es wurden Behauptungen laut, dass Gendarmerieteams während der Sucharbeiten, die bereits in den Tagen nach Narins Verschwinden begannen, einen Wahrsager aufgesucht hätten, um ihren Aufenthaltsort zu ermitteln.
Den Details aus einem Bericht der DW zufolge schilderte ein JASAT-Beamter den Vorfall wie folgt:
„Ein Dorfvorsteher sagte, dass es im Zentrum von Diyarbakır einen Geistlichen gebe, der vermisste Personen durch Gebete finden könne. Nachdem ich meine Vorgesetzten informiert hatte, begaben wir uns zu der Adresse. Als der Mann zu beten begann, fing der Bruder M.G. an zu murmeln und Orte zu beschreiben. Als Narin's Mutter an der Reihe war, rief mich mein Vorgesetzter, und ich verließ den Ort.“
Diese Information, die in die Protokolle der Prozessakte einging, stieß sowohl bei den Behörden als auch in der Bevölkerung auf Empörung.